NRW-Landtag soll am 28. Februar Delegierte für Präsidentenwahl küren
Düsseldorf (dapd-nrw). Der nordrhein-westfälische Landtag soll voraussichtlich am kommenden Dienstag (28. Februar, 14.00 Uhr) seine 133 Wahlfrauen und -männer für die Wahl des neuen Bundespräsidenten am 18. März bestimmen. Dieser Terminvorschlag verlautete am Dienstag aus Fraktionskreisen im Düsseldorfer Landtag.
Die Wahlleute für die Bundesversammlung in Berlin müssen bis zum 6. März feststehen. Kandidat von Union, SPD, Grünen und FDP für die Nachfolge des zurückgetretenen Staatsoberhaupts Christian Wulff ist der Bürgerrechtler Joachim Gauck.
Bereits nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler hatte der Landtag des bevölkerungsreichsten Bundeslandes im Juni 2010 kurzfristig 133 Wahlleute bestimmen müssen.
Die CDU stellte seinerzeit 50 Delegierte, die SPD entsendete 49 Vertreter nach Berlin. Da beide Parteien gleich stark im Landtag vertreten sind, musste das Los über die Vergabe eines NRW-Platzes in der Bundesversammlung entscheiden. Dabei zogen die Sozialdemokraten den Kürzeren. Die NRW-Grünen hatten 17 Wahlleute. Die FDP benannte neun und die Linke acht Vertreter.
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