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“Nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein”

vom 27.06.2012 um: 15:18 Uhr | Quelle: dpa

Düsseldorf (dapd-nrw). Dem nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Michael Groschek geht die Forderung seines Amtskollegen Peter Ramsauer (CSU) nach einer Zusatzmilliarde für Verkehrsprojekte im nächsten Bundeshaushalt nicht weit genug. Es sei keine neue Erkenntnis, dass für den Erhalt von Straßen und Schienenwegen zu wenig Geld zur Verfügung stehe. “Wenn nun eine Milliarde Euro für ein Jahr – das zudem ein Bundestagswahljahr ist – gefordert wird, ist das nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein”, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Düsseldorf. Allein in NRW bestehe ein “erheblicher Bedarf”.

Als Beispiel nennt Groschek die Sanierung von Autobahnbrücken, für die in den kommenden zehn Jahren 350 Millionen Euro pro Jahr nötig sein würden. Zudem stünden “erhebliche Investitionen” für die Infrastruktur des Schienennahverkehrs und die Sanierung des Stadtbahnnetzes in den Großstädten an. Um die notwendigen Mittel sicherzustellen, fordert Groschek strukturelle Veränderungen und ein langfristiges Konzept für die Vergabe von Geldern.

Veröffentlicht in: Verkehr

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