CDU fordert neuen Aktionsplan für Teilhabe von Behinderten
Düsseldorf (dapd-nrw). Der CDU-Fraktion geht der rot-grüne Aktionsplan zur Teilhabe von Behinderten im öffentlichen Leben nicht weit genug. “Dieser Aktionsplan baut keine Barrieren ab, er beschreibt sie nur”, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Doppmeier am Donnerstag in Düsseldorf. Statt konkreter Maßnahmen beinhalte das fast 250 Seiten starke Programm der Landesregierung nur Unverbindlichkeiten und müsse durch einen zweiten Teil ergänzt werden.
Konkret beanstandet wird unter anderem, dass keine Fortbildung für Tagesmütter geplant ist, damit sie künftig auch Kleinkinder mit Behinderung betreuen können. Der Übergang von der Schule zum Beruf wird für Behinderte laut Doppmeier nicht ausreichend geregelt. Und im Hochschulbereich erkennt die Christdemokratin kein Konzept für einen barrierefreien Zugang zu den Universitäten im Land.
Anfang des Monats hatte das rot-grüne Kabinett den Aktionsplan verabschiedet. Ziel ist es, behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu ermöglichen.
Veröffentlicht in: Politik
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