Kriminalstatistik 2011 - Erfolgsstory des PP Südhessen setzt sich fort – Ergebnisse des Vorjahres werden erneut übertroffen
Darmstadt/Südhessen (ots) -
-Dienstbereich des Polizeipräsidiums Südhessen auch weiterhin
sicherste Region in Hessen -Straftatenaufkommen im Dienstbereich des
Polizeipräsidiums Südhessen so niedrig wie noch nie -Spitzenergebnis
in der Aufklärungsquote
Mehr als zufrieden zeigt sich der nach wie vor weiterhin als
kommissarischer Leiter des Hessischen Landeskriminalamtes fungierende
Behördenchef des Polizeipräsidiums Südhessen Gosbert Dölger über die
Arbeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über das Ergebnis
der jetzt veröffentlichten Kriminalstatistik 2011 und dankt seinem
Polizeivizepräsidenten Uwe Brunnengräber dafür, das “Schiff” auch
2011 auf Kurs gehalten zu haben.
Trotz hoher Belastung ist es dem PP Südhessen und seinen
Bediensteten wieder gelungen, in der Kriminalitätsbekämpfung einen
weiteren Meilenstein zu setzen.
So ist der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südhessen
erneut die sicherste Region in Hessen mit der landesweit niedrigsten
Straftatenbelastung, was in der Häufigkeitszahl von 4.360 (Zahl der
Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner) in besonderem Maße zum
Ausdruck kommt (die Häufigkeitszahl auf Landesebene liegt bei 6541).
“Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr motiviert, leisten
sehr gute Arbeit und haben unsere strategische Ausrichtung in der
Kriminalitätsbekämpfung verinnerlicht”, beschreibt er das
hervorragende Ergebnis der Kriminalstatistik 2011 (PKS) für den
Dienstbereich des Polizeipräsidiums Südhessen.
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Zahl der
Straftaten um weitere 2,1% (46.660 Straftaten – 2010) auf nunmehr
45.697 Straftaten gesenkt werden konnte und das Straftatenaufkommen
somit auf ein historisches Rekordtief gesunken ist.
Betrachtet man die Entwicklung seit 2004 bleibt festzustellen,
dass es dem PP Südhessen gelungen ist, das Straftatenaufkommen von
damals 64.376 Straftaten auf nunmehr 45.697 Straftaten zu senken, was
einem Minus von 18.679 Straftaten entspricht.
Während im Vergleichszeitraum landesweit die Straftaten um 14,1%
zurück gingen, konnte das Polizeipräsidium eine Reduzierung des
Straftatenaufkommens um 29,01% erzielen.
“Die Aufklärungsquote liegt in diesem Jahr bei bisher einmaligen
59,9 % – ein Ergebnis, auf das wir alle besonders stolz sein können”,
so Polizeipräsident Gosbert Dölger und er ergänzt:
“So ein Ergebnis kommt nicht von allein. Alle Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter haben sich voll eingebracht, um dieses Ergebnis zu
erreichen.”
Dienstbezirk Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg: So ist besonders
erfreulich, dass es der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg abermals
gelungen ist, die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Vergleich der
Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern erneut zur sichersten Stadt in
Hessen zu machen.
Die Häufigkeitszahl liegt bei 8.667 (Vorjahr 8.571) und die
Aufklärungsquote bei erneuten 60,3%.
“In Anbetracht des leicht gestiegenen Straftatenaufkommens auf
12.516 (Vorjahr 12.285) Straftaten ein gutes Ergebnis”, kommentiert
der Behördenchef die Situation in Darmstadt.
Mehr als zufrieden ist er allerdings über das bisher einmalige
Ergebnis im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Mit einem Minus von 5,3% konnte das Straftatenaufkommen von 10.158
Straftaten im Jahr 2010 auf nun 9.620 Straftaten reduziert werden,
was einer herausragenden Häufigkeitszahl von 3.326 (Vorjahr 3.516)
entspricht.
“Eine beachtliche Leistung”, so der Präsident, zumal auch die
Aufklärungsquote (55,5 % im Jahr 2010) eine Steigerung um 2,3% (57,8%
im Jahr 2011) erfuhr. Dienstbezirk Polizeidirektion Groß-Gerau:
Auch die Polizeidirektion Groß Gerau wartet mit einem beachtlichen
Ergebnis auf.
Bei fast konstantem Straftatenaufkommen im Vergleich zum Vorjahr
(minimaler Anstieg um 66 Fälle auf 11.017 Straftaten) konnte die
Aufklärungsquote um 0,3% auf nun 61,2 % erhöht werden – ein
Spitzenwert!
“Ein Ergebnis erfolgreicher Arbeit, das sich sehen lassen kann”,
beschreibt Polizeipräsident Gosbert Dölger die dortige Situation.
Dienstbezirk Polizeidirektion Bergstraße:
Ebenso erfolgreich in der Kriminalitätsbekämpfung waren auch die
Beamtinnen und Beamten der Polizeidirektion Bergstraße.
Ihnen ist es 2011 gelungen, das Straftatenaufkommen von 10.711 (im
Jahr 2010) auf 10.020 Straftaten zu reduzieren (-6,5%); mit einer
leicht gefallenen Aufklärungsquote um 0,4% auf nun 58,6 %, was zur
Folge hat, dass im Dienstbezirk der Polizeidirektion Bergstraße seit
2004 rund 30% weniger Straftaten begangen wurden.
Dienstbezirk Polizeidirektion Odenwald
In der Gesamtbewertung erfährt allerdings die Polizeidirektion
Odenwald eine besondere Bedeutung. Den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern ist es im letzten Jahr gelungen, das ohnehin schon
beachtliche Ergebnis (geringstes Straftatenaufkommen in den
zurückliegenden Jahren) aus dem Vorjahr erneut zu übertreffen.
2.555 Straftaten waren es 2010, nun wurden im Jahr 2011 2.524
Straftaten registriert – ein Minus von 1.2%.
Außerdem konnte die Aufklärungsquote um 0,2% auf einen Spitzenwert
von 65,3 % erhöht werden.
Somit ist die Polizeidirektion Odenwald die Direktion im Land
Hessen mit der höchsten Aufklärungsquote und mit einer
Häufigkeitszahl von 2.601 erneut wieder die sicherste Region in
Hessen.
Dieses Ergebnis lässt den südhessischen Behördenchef besonders
erfreuen, zumal es ein Ergebnis ist, das zum einen die Leistung der
dortigen “Mannschaft” widerspiegelt, zum anderen aber auch ein sehr
schönes “Abschiedsgeschenk” für den scheidenden Polizeidirektor Kurt
Hable ist, der mit Ablauf Februar 2012 sich in den wohlverdienten
Ruhestand verabschiedet.
Für die Zukunft erhofft sich Polizeipräsident Gosbert Dölger den
für das Polizeipräsidium Südhessen erarbeiteten Sicherheitsstandard
halten bzw. noch ausbauen zu können.
Hierbei verlässt er sich auch weiterhin auf die Motivation und
Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Außerdem ist er sich sicher, dass auch in Zukunft die Bürgerinnen
und Bürger, durch eine Vielzahl sachdienlicher Hinweise, einen
wesentlichen Anteil an den Ermittlungserfolgen der Polizei leisten
werden.
ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4969
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