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Dessau-Roßlau: Koschig lobt Zivilcourage

vom 18.01.2012 um: 20:19 Uhr | Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
Polizeimeldungen Dessau-Roßlau Dessau-Roßlau: Koschig lobt Zivilcourage

Am Mittwoch hat Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister den bei einer Messerattacke schwer verletzten André Schubert im Städtischen Klinikum besucht und ihm für die bewiesene Zivilcourage gedankt.

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Veröffentlicht in: Polizeimeldungen | Schlagworte: ,

Bisher wurden 12 Kommentare geschrieben
  1. Schauer sagt:
    18. Januar 2012

    Gedanken zur einer Tateinheit eines Messerstechers!

    Das mit dem Messerstecher wird ein Politikum werden.
    Nun gut, der Ermittlungsrichter sah den Vorwurf des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erfüllt und ordnete für den Asylbewerber Untersuchungshaft an.
    Soweit so gut, wenn nicht in der Zeitung schon mal, vorsichtshalber, gestanden hätte, dass dieser arme Schwarzafriikaner (mutmaßlicher Täter) psychische Probleme haben soll. Des weiteren wird geprüft, ob der Schwarzafrikaner zur Tatzeit unter Drogen oder Alkohol gestanden hat.

    Man man man, Nachtigall ich hör dir trapsen.

    Soll die Bevölkerung von Dessau schon einmal darauf vorbereitet und eingestimmt werden, dass man es mit einem psychischen Kranken zu tun hat und dass dieser Schwarzafrikaner für sein Tun nicht verantwortlich gemacht werden kann?

    Das muss doch die Bevölkerung, von Dessau, dann wohl verstehen?
    Schließlich hätte man ihn doch vorher helfen können, oder??

    Natürlich stellt sich die Bevölkerung die Frage: ” Was wäre aber gewesen, wenn ein gebürtiger Dessauer, einem Schwarzafrikaner ein Messer in den Kopf gerammt hätte?”

    Nicht auszudenken, nehme ich mal an!

    Das ist nur mal eine Wiedergabe, wie es sich mit der Stimmung der Bevölkerung aus Dessau,nach Umfragen, zu dieser verruchten Tat verhält!

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    • andreas sagt:
      19. Januar 2012

      Dem kann ich insgesamt zustimmen- diese Stimmung beherrscht so ziehmlich jeden Bürger den ich auch im erweitertem Umfeld dazu reden höre. Nur die wenigsten trauen sich diese aus Zurückhaltung oder was auch immer zu äußern- was soll das?!

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  2. andreas sagt:
    19. Januar 2012

    Zunaechst möchte ich dem Andre` gute Besserung wünschen. Es ist doch ganz klar, dass dieser dunkle Bruder tat, was er glaubt tun zu dürfen- denen wird doch bei jeder Gelegenheit suggeriert, dass die die “armen Würstchen” sind und denen alles- nur um nicht wieder “Ausländerfeindlich” da zu stehen- das geblümte Klopapier mit beiden Händen gereicht wird. Ich kann mich auch nicht wie eine Wildsau bewegen- das hat man u. würde man mich nachhaltig Lehren.
    Dieser Vorfall ist ganz einfach u. ohne viel psychiologischen Hintergrund zu bewerten… Ich meine was soll das? Wird einer von denen nur am kleinen Fingernagel berührt, wird ein risiges mediales Thearter um Ausländerfeindlichkeit usw. erzeugt- das ist für mich als steuer zahlenden Bürger dieser Stadt Dessau echt zum Kotzen!!!
    Der Typ im Stadtpark z.B. wurde jawohl nicht von Dessauern erschlagen, oder??? Doch das ist vollkommen uninteressant- es war in DESSAU. Aber so ist das nun einmal, dem Menschen wurde schon immer erst was übergestülpt und ihm dann Intolleranz und andere Gemeinheiten unterstellt.
    Ich bin nicht(!) ausländerfeindlich, doch mag ich nicht das Gefühl vermittelt zu bekommen, das ich diese verschobene Wertigkeit auch noch selbst bezahlen zu müssen, und andere wissen das u. kommen vor Lachen nicht in den Schlaf…! So, “ich habe fertig”…

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  3. Redaktion meinestadt.de aktuell sagt:
    19. Januar 2012

    Liebe meinestadt.de aktuell Leser,

    wer sich über die Hintergründe der Messerstecherei informieren möchte, kann hier alles nachlesen:
    http://aktuell.meinestadt.de/dessau-rosslau/tag/messerstecherei/.

    Ihr Team von meinestadt.de aktuell

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  4. Schauer sagt:
    19. Januar 2012

    Sehr geehrter Herr Koschig!
    Ist es nicht schon eklatant, wenn sie als Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau, zu dem Fall des Messerstechers sagen: “Vergessen wird, dass es sich um einen kranken, depressiven Mann handelt“?
    Man man man, es ist einfach nur sagenhaft, dass man nun solchen Menschen, die krank und depressiv sind, die einen versuchten Totschlag verübt haben, einen Persilschein ausstellen will.
    Es soll doch wohl nicht etwa heißen, dass der Messerstecher nicht wusste, was er tat?
    Nun kann man sich schon einmal vorstellen und ausmalen, wie die Verhandlung und das Urteil für den Messerstechers ausfallen wird.

    Wenn ich mal fragen darf, waren denn Schwarzafrikaner mit Ihnen, beim Krankenbesuch des Andre’ Schubert dabei?

    Und übrigens Herr Koschig, verzichte ich nicht und lasse es mir auch nicht nehmen bzw. vorschreiben an der Demo, am Sa. den 21.01.2012, teilzunehmen. Anderen Bürgern der Stadt wird es wohl ähnlich gehen. Sie werden es sich auch nicht vorschreiben lassen auf diese Demoteilnahme zu verzichten.
    Bei dem Fall Oury Jelloh wurden ja auch etliche Demonstranten, sogar aus anderen Städten herbeigekarrt.
    Also, was soll nun der Aufruf.
    Und nur mal so, Herr Koschig, ich bin auch sehr krank und depressiv, deshalb werde ich doch nicht zum Messerstecher.

    Mit freundlichen Grüßen
    Kl.-D. Schauer

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  5. andreas sagt:
    20. Januar 2012

    Krank u. depressiev- da gibt es wahrscheinlich wirklich Kranke u. Betroffene, nur haben die meisten wahrscheinlich eine sozial kompetentere Erziehung genossen u. können sich demzufolge auch anders artikulieren! Ist ja vollkommen klar,dass Herr Koschig nun versuchen muss etwas gegen das logische EIN-MAL-EINS zu unternehmen. Ich selber bin auch schon an einer Ampel, die dem Fußgänger rot zeigte u. ich fast so`n Typen weggemetert habe von selbigen derart beschimpft worden, das ich ihm am liebsten richtig in den A… getreten hätte- aber eben nur hätte. Was hat mich wohl davon abgehalten???
    Ich lehne auch das ganze rechte Gehabe ab und ich halte auch nicht viel von irgendwelchen Aufrufen, das kann ja auch nicht die Lösung sein, nur wird solchen ja dieses Podest geboten. Es ist geschichtlich bewiesen, dass der Mensch nur begrenzt leidensfähig ist, er lässt sich nicht auf Dauer mit irgendwelchen Moral-u.Schuld-Frasen niederhalten. Darauf sollten die Dafür- Verantwortlichen mal kommen- wenn das vor lauter Eehhrfurcht geht .
    Ich befürchte nun, es wird sich wohl eine Dynamik entwickeln, die sich wohl keiner gewünscht haben dürfte. So weit musste es nicht kommen. Naja, nun hat der Staatsschutz wieder richtig zu tun…

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  6. Christel.wassmuth sagt:
    20. Januar 2012

    Ich glaube, daß sich diese Stadt mit einem Verbot der Demonstration keinen Gefallen tut.
    Wenn Zivilcourage so abgetan wird, dann gnade uns Gott. Niemand wird dann noch jemanden zu Hilfe eilen, der von “Menschen mit Migrationshintergrund” bedroht oder angegriffen wird.
    Ich glaube auch nicht, daß diese Demo am 21.01.2012 eine Demo gegen unsere ausländischen Mitbürger sein wird. Vielmehr wird das Verhalten von Herrn Schubert gewürdigt werden.

    Ch. W.

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  7. andreas sagt:
    20. Januar 2012

    Dem Kommentar der Frau Wassmuth möchte ich beipflichten. Ich denke auch nicht, dass der Dessauer Bürger rechtsorientiert am 21.01.2012 an dieser Demo teilnehmen wird o. möchte. Er darf aber auch nicht als solcher produziert u, medial so hingestellt werden.
    Eine Anmerkung noch zum eventl. Verlust der Zivilcourage: Es kann die sich daraus ergebende ” Verzweifelung ” auch mal in NOTWEHR wandeln- was dann??? Was wenn sich alle potenziellen Opfer entsprechend verhalten- was wird das dann ? Auge-um- Auge, Zahn-um-Zahn? Nicht jeder kann weglaufen, mancher muss u. wird sein Überleben vieleicht anders sichern…

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  8. andreas sagt:
    21. Januar 2012

    So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass hier nur Kommentare zugelassen/ veröffentlicht werden,
    die wem auch immer schmecken !!??
    Schon mal was von MEINUNGSFREIHEIT gehört, ihr LIEBEN…
    Wahrscheinlich ist diese Reaktion auf ein Nicht-Erscheinen auch nicht passig…!

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    • Redaktion meinestadt.de aktuell sagt:
      21. Januar 2012

      Lieber meinestadt.de aktuell Leser,

      um Spam o.ä. zu vermeiden, werden die Kommentare erst von unserer Redaktion gelesen und dann freigeschaltet. Das kann manchmal ein wenig dauern. Ich kann Ihnen aber versichern, eine Zensur findet nur statt, wenn es sich um eben genannte Kommentare handelt. Wenn Sie sich näher informieren möchten, können Sie gerne hier alles zu unseren Richtlinien lesen: http://aktuell.meinestadt.de/stadtaktuell-faq/.
      Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihre Bedenken aus dem Weg räumen.
      Ihr Team von meinestadt.de aktuell

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      • andreas sagt:
        22. Januar 2012

        Ja, ich bin wohl sehr voreilig gewesen u. habe in diesen Fall wohl auch ungerecht reagiert, tut mir leid und ich möchte mich natürlich dafür entschuldigen.
        Mir ist der Werdegang nicht bekannt gewesen und bedanke mich nochmals für diesen Hinweis.
        Mit freundlichen Grüßen an die Redaktion,
        Andreas

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  9. andreas sagt:
    21. Januar 2012

    Warum bitte erscheinen diverse Artikel manchmal erst, nachdem man sich fragt weshalb blos nicht?
    Das könnte Irretationen vermeiden, danke.

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