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    Aktuelle Benzinpreise in deiner Stadt

    Benzinpreise in deiner Stadt
    Benzinpreise in deutschen Städten von A bis Z

    Spritsparen – So geht’s!

    Vorrausschauende Fahrweise spart Sprit

    Vermeide unnötige Beschleunigungs- und Bremsmanöver und nutze die Geografie: Lass den Wagen auch mal im Leerlauf rollen und bremse öfter, indem du kein Gas gibst.

    Wer niedertourig fährt, spart Sprit

    In der Stadt fährst du ökonomisch bei 30 km/h im dritten Gang, 40 km/h im vierten und 50 km/h bereits im fünften Gang. Auf den Motor hat dies übrigens keine Auswirkungen.

    Zusatzfeatures ausschalten

    Klimaanlage, Fensterheber, Sitzheizung und andere Extras kosten mehr Sprit als man denkt. Schalte aus was du nicht benötigst!

    Der Reifen macht's!

    Leichtlaufreifen und ein hoher (regelmäßig kontollierter) Reifendruck senken spürbar den Verbrauch

    Ein Blick auf den Tacho

    Hohe Geschwindigkeiten gelten zudem als Spritfresser Nummer eins. Ab einer Geschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde steigt der Verbrauch unverhältnismäßig zum Geschwindigkeitsgewinn an.

    Luftwiderstand

    Bei hohen Geschwindigkeiten kosten Dachboxen und gekippte Fenster übrigens mächtig Sprit durch ihren Luftwiderstand

    Tankstellen an der Strecke wählen

    Bei der Tankstellensuche solltest du aber nicht immer nur die billigste Tankstelle anfahren, sondern vor allem nach Tankstellen in deiner Nähe suchen. Denn auch der Weg zur Tankstelle kostet bares Geld.

    Den falschen Kraftstoff getankt?

    Schnell hat man sich an der Tankstelle mal am Hahn vergriffen und zack den falschen Kraftstoff getankt. Was ist in diesem Fall zu tun?

    ✔ in jedem Fall Tankvorgang abbrechen!

    ✔ auf keinen Fall den Motor starten – der falsche Kraftstoff darf nicht in den Motor gelangen!

    Schon geringe Mengen falschen Kraftstoffs verursachen Motorschäden

    Bemerkbar bei der Fahrt macht sich die Fehlbetankung durch heftige Klopfgeräusche. Wer bei alten Dieselmotoren Benzin tankt, kann Glück haben: Wenn die Benzinmenge gering ist, kann durch Auffüllen mit Diesel-Kraftstoff der Fehler problemlos kaschiert werden. Ab einer Menge von 10% ist jedoch auch hier ein Auspumpen unabdingbar. Das muss in einer Werkstatt geschehen, da dort das gesamte Kraftstoffsystem gereinigt und fachmännisch entsorgt werden kann.

    Der zulässige Benzinanteil des Kraftstoffs bei Dieselmotoren ist in der Betriebsanleitung nachzulesen. Wer Super statt Normalbenzin oder andersherum tankt, hat in der Regel nicht mit gravierenden Beeinträchtigungen zu rechnen.

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    Weitere Kraftstoffpreise
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    Kraftstoffarten

    Mittlerweile gibt es viele verschiedene Kraftstoffarten. Die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Kraftstoffen findest du hier:

    Autogas (LPG)

    Autogas entsteht als Abfallprodukt bei der Benzinherstellung aus Erdöl und ist ein Gemisch aus Propan und Butan. Autogas wird als wirtschaftlicher und umweltschonender Kraftstoff geschätzt, da seine saubere Verbrennung nicht nur die Motorlebensdauer verlängert, sondern auch die Umwelt weniger belastet. Zudem kostet der Kraftstoff Autogas ca. die Hälfte des aktuellen Benzinpreises. In Deutschland gibt es ca. 3.800 Autogas-Tankstellen.

    Wasserstoff

    Ein alternativer Antriebsstoff wäre eine Brennstoffzelle, deren Betriebsmittel Wasserstoff ist. Die Wasserstoff-Herstellung erfolgt durch verschiedene chemische Verfahren, zum Beispiel durch die Dampfreformierung von Erdgas. Der hochentzündliche Stoff kann flüssig oder auch gasförmig im Tank unterhalb des Fahrzeuges transportiert werden. Ein Vorteil von Wasserstoff ist, dass keine Abgase entstehen. Bei richtiger Handhabung ist es sicherer als Benzin, und Wasserstoff ist in unerschöpflicher Menge vorhanden. Allerdings gibt es leider keine flächendeckende Versorgung.

    Super und Super Plus

    Im Gegensatz zu Normalbenzin hat Super die Oktanzahl 95 und Super Plus die Zahl 98. Grundsätzlich lässt sich sagen, je höher die Oktanzahl, desto besser die Qualität des Kraftstoffes. Jedoch solltest du nicht einfach Super Plus tanken. An die Herstellerangaben sollte man sich immer halten.

    Ethanol

    Ethanol wird durch Destillation nach alkoholischer Gärung oder durch vergleichbare biochemische Methoden aus nachwachsenden Rohstoffen, wie beispielsweise Weizen oder Roggen, gewonnen. Es besteht zu 85% aus regenerativem Bioethanol und zu 15% aus Benzin zur Verbesserung der Kaltstarteigenschaften. Ethanol kann nur von einem Auto mit so genannten Flexible Fuel Vehicles (FFV) gefahren werden. Bioethanol ist regenerativ, umweltverträglich und preisgünstig, wird bislang jedoch nur an ca. 250 Tankstellen angeboten.

    Erdgas (CNG)

    Erdgas ist ein reines Naturprodukt und wird aus fossilen Lagerstätten gewonnen, es besteht hauptsächlich aus Methan. Achtung, Gas ist nicht gleich Gas: Mit Erdgasfahrzeugen kann man kein Autogas tanken und andersherum. Bei der Umrüstung auf Erdgas wird der Gastank in der Regel im Kofferraum des Fahrzeugs eingebaut. Das führt meist zu einem erheblichen Platzverlust. Der Kraftstoffpreis ist zwar ein wenig höher als der Preis für Autogas, allerdings ist Erdgas im Verbrauch etwas günstiger. In Deutschland gibt es ca. 800 Tankstellen, die Erdgas anbieten.

    Elektro

    Das erste Elektrofahrzeug wurde bereits 1939 in Schottland gebaut und ist somit 36 Jahre älter als das erste Auto mit Verbrennungsmotor. Derzeit wird bei einem Elektroauto als Energiespeicher meist ein Akkumulator im Fahrzeug mitgeführt. Die Reichweite dieser Fahrzeuge ist geringer als bei herkömmlichen Autos, daher eignen sie sich eher als Stadtfahrzeug. Brennstoffzellenfahrzeuge beschränken sich derzeit noch auf Prototypen, doch die Antriebstechnik ist schon auf dem Vormarsch. Weiter verbreitet sind dagegen Hybridfahrzeuge, die mit einem Verbrennungsmotor und Elektromotor ausgestattet sind. Hier ist das Fahrzeug in der Lage, verschiedene Antriebsarten zu aktivieren. Während das Hybridauto auf der Autobahn mit Benzin fährt, schaltet das intelligente Steuersystem im Stadtverkehr auf den Elektromotor um. Ziel dabei ist es, die Effizienz zu verbessern und Emissionen zu verringern.

    E10

    Die Verunsicherung ist groß: Während die einen sich freuen, dass der neue Kraftstoff günstiger sein soll, schimpfen die anderen darüber, dass mit der Herstellung des neuen Kraftstoffes unterm Strich keine positivere Umweltbilanz entsteht.
    Nicht alle Fahrzeuge können E10 problemlos nutzen. 99 % aller Pkw deutscher Hersteller können laut Verband der Automobilindustrie E10 ohne jede Einschränkung tanken. Selbst ein Großteil über zehn Jahre alter Fahrzeuge ist E10-tauglich. Die E10-Verträglichkeit von Fahrzeugen kann beim jeweiligen Fahrzeughersteller erfragt oder online recherchiert werden. Tankstellen, die E10 anbieten, müssen weiterhin auch Benzin mit Bioethanol-Anteil verkaufen. Damit ist sichergestellt, dass vor allem Altfahrzeuge ausländischer Hersteller weiterhin betankt werden können, die nicht für E10 freigegeben sind.

    Diesel

    Diesel ist benannt nach dem Erfinder des Dieselmotors, Rudolf Diesel. Es ist ein Gemisch aus Kerosin und verschiedenen Mitteldestillatfraktionen. Im Vergleich zu einem Benziner, hat ein dieselbetriebenes Fahrzeug einen geringeren Verbrauch. Dieselruß erhöht das Krebsrisiko, deswegen sind 2008 erste Umweltzonen in Großstädten eingerichtet worden, in die nur Dieselfahrzeuge mit Rußpartikelfiltern hereinfahren dürfen.

    Normalbenzin

    Benzin ist der meistgenutzte Automobilkraftstoff der Welt. Es besteht aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen und wird aus der Destillation und Aufspaltung von Rohöl gewonnen. Weil Benzin aus einer nicht erneuerbaren Ressource hergestellt wird, gerät es immer mehr in Kritik. Ein weiterer Grund für die Kritik ist, dass der Preis pro Liter immer weiter ansteigt. Nach alternativen Energien wird bereits gesucht. Normalbenzin hat eine Oktanzahl von 91. Neben Normalbenzin gibt es noch Super und Super Plus. Viele Tankstellen haben Normalbenzin bereits nicht mehr in ihrem Sortiment, weil der Preis für Super und Normalbenzin annähernd der Gleiche ist.

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