Landesregierung weist Vorwürfe wegen Verschuldung zurück
Düsseldorf (dapd-nrw). Die NRW-Landesregierung wehrt sich gegen Vorwürfe des bayerischen Finanzministers Markus Söder (CSU), unsolide zu wirtschaften. Dessen Düsseldorfer Kollege Norbert Walter-Borjans (SPD) wies in der “Wirtschaftswoche” darauf hin, dass NRW die niedrigsten staatlichen Pro-Kopf-Ausgaben unter allen Bundesländern habe. Mit rund 3.000 Euro je Einwohner seien sie um rund zehn Prozent geringer als in Bayern.
Die höhere Verschuldung seines Landes führt Walter-Borjans auf die Probleme beim Strukturwandel zurück, den die Abkehr von der Montanindustrie erzwingt. “Solche Herausforderungen hat Bayern nicht zu bewältigen”, sagte er. Gleichwohl wolle er bis 2020 einen schuldenfreien Landeshaushalt erreichen.
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