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Hessischer Verfassungsschützer wohl doch nicht bei Mordserie zugegen

vom 17.11.2011 um: 09:40 Uhr | Quelle: dapd

Wiesbaden (dapd). Bei den Morden des rechtsextremen Trios aus Zwickau war offenbar doch kein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes am Tatort. Die Darstellung eines angeblichen Bewegungsprofils des Mannes sei falsch, sagte die Vorsitzende der Parlamentarischen Kontrollkommission des Wiesbadener Landtags, Nancy Faeser (SPD), am Mittwoch auf dapd-Anfrage. Er sei einer Überprüfung zufolge bei vier der Morde definitiv nicht anwesend gewesen, bei weiteren vier Tatorten gehe “man davon aus, dass er nicht anwesend war”. In einem weiteren Fall sei die Frage nicht endgültig zu klären.

Die Kontrollkommission für den Verfassungsschutz war am Abend von Vertretern des Landespolizeipräsidiums und des Landesverfassungsschutzes über die neuesten Entwicklungen im dem Fall informiert worden. Anwesend war dabei auch Innenminister Boris Rhein (CDU).

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