Wolf aus Reinhardswald starb natürlichen Tod
Gießen/Wiesbaden (dapd-hes). Der Wolf aus dem Reinhardswald ist eines natürlichen Todes gestorben. Bei der Untersuchung des Tieres fanden die Experten des Instituts für Veterinär-Pathologie der Gießener Universität keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, wie das Umweltministerium am Montag mitteilte. Waldarbeiter hatten den 2006 aus der Lausitz nach Nordhessen eingewanderten Wolfsrüden Mitte April tot aufgefunden.
Offenbar war das Tier bereits seit über einem Monat tot. Der Kadaver war stark verwest. Das Forstamt schickte den Angaben zufolge praktisch nur noch Haut, Knochen, Sehnen und Fell zur pathologischen Untersuchung nach Gießen. Das Tier hatte den gesamten Reinhardswald zwischen dem nordhessischen Bad Karlshafen und dem niedersächsischen Hann. Münden als Lebensraum genutzt.
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