Weitere Einigungsstelle zu Entlassungen am Ring eingesetzt
Koblenz (dapd-rps). In dem Konflikt um die Entlassungen am Nürburgring hat das Koblenzer Arbeitsgericht eine zweite Einigungsstelle eingesetzt. Diese werde sich mit dem Interessenausgleich beschäftigen, teilte der stellvertretende Direktor des Arbeitsgerichts, Hans-Peter Müller, am Freitag mit. Den Vorsitz wird der Richter am Landesarbeitsgericht Hamm, Peter Schmidt, übernehmen. Von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite nehmen jeweils vier Vertreter teil.
Bereits vor einigen Wochen wurde gerichtlich eine Einigungsstelle zur Sozialauswahl eingesetzt. Die privaten Betreiber der Rennstrecke, die Nürburgring Automotive GmbH, will 92 Stellen streichen. Das Land hat die Verträge wegen ausstehender Pachtzahlungen am Dienstag gekündigt. Die Zukunft der Rennstrecke ist damit offen.
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