1. FC Köln informiert: Intensiver Fan-Dialog mit der Wilden Horde
Köln - Vor etwas mehr als sechs Monaten hat der 1. FC Köln der Ultra-Gruppierung „Wilde Horde 96“ Stadion-Privilegien wie einen Verkaufstisch, ein Lagerraum und Arbeitsausweise nach sicherheitsrelevanten Vorfällen entzogen. Der Dialog zwischen Club und Fan-Gruppe ist seitdem nicht abgebrochen, sondern intensiv fortgesetzt worden.
Auf dem viel beachteten Fan-Kongress der Ultra-Gruppierungen in Berlin im Januar diesen Jahres, der von der Kölner Wilden Horde 96 maßgeblich mitorganisiert wurde, hatte auf Einladung auch der Fan-Beauftragte des 1. FC Köln, Rainer Mendel, als Vereinsvertreter teilgenommen.
Für die Heimspiele im RheinEnergie-Stadion haben sich der 1. FC Köln und die Fan-Gruppierung in mehreren Gesprächen auf Maßnahmen verständigt, die dazu beitragen sollen, ein geordnetes Fußball-Erlebnis im Stadion zu gewährleisten. Dazu gehört u.a. eine Kurvenbesprechung mit dem Ordnungsdienst sowie mit dem Fan- und dem Sicherheitsbeauftragten des 1. FC Köln vor jedem Heimspiel. Beide Seiten sind sich zudem einig, dass ein Fehlverhalten einzelner durch interne Regeln der Ultras wenn möglich im Vorfeld verhindert werden soll. FC und die Fan-Gruppierung werden sich in einem solchen Falle zeitnah über eine angemessene Reaktion abstimmen.
Ab dem kommenden Heimspiel gegen den HSV sind im RheinEnergieStadion wieder Fahnen und stimmungsvolle Choreografien auf der Südtribüne zu erwarten.
Rainer Mendel, Fan-Beauftragter des 1. FC Köln: „An der Verständigung mit der Wilden Horde zeigt sich, wie wichtig es ist, den Dialog zwischen Club und Fan-Gruppierungen auf allen Ebenen lebendig zu halten. Unser Ziel bleibt es, immer wieder die richtige Balance zu finden zwischen der Sicherheit im Stadion und einer leidenschaftlichen und farbenfrohen Fan-Kultur.“
Quelle und Foto: 1. FC Köln
Veröffentlicht in: Sport, Vereine | Schlagworte: 1. FC Köln, Wilde Horde 96


