Junge zog beim Angeln angeblich menschliche Hand aus der Tollense – Suche bisher erfolglos
Neubrandenburg – In der Nähe von Altentreptow hat am Sonntag ein 12-jähriger Junge beim Angeln angeblich eine abgetrennte Hand in der Tollense entdeckt. Dies teilte am Montag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit.
Allerdings habe der Junge nach eigenen Angaben aus Schreck die Angelschnur mit der daran hängenden Hand durchgeschnitten und sei danach nach Hause gelaufen. Die sofort eingeleitete Suche verlief bisher, obwohl der Fluss unweit der Angelstelle an einem Wehr aufgestaut wurde, erfolglos.
Nachdem bereits am Neujahrstag Körperteile einer bislang unidentifizierten Frauenleiche im Neubrandenburger Tollensesee entdeckt worden waren, nimmt man seitens der Polizei und Staatsanwaltschaft die Angaben des Jungen besonders ernst. Weil jedoch von dieser Leiche bereits beide Hände gefunden wurden, gehe die Staatsanwaltschaft nicht davon aus, wie ein Sprecher mitteilte, dass der mögliche Fund vom Wochenende damit im Zusammenhang stehe.
Bezüglich des grausamen Mordfalls vom Tollensesee setzte die Polizei vergangene Woche eine Belohnung in Höhe von 2.500 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, aus. Die bisher eingegangenen Hinweise (über 150) haben noch zu keiner heißen Spur geführt.
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