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In Rheinland-Pfalz sinkt die Zahl der Studienanfänger ohne Abi

vom 11.07.2012 um: 15:35 Uhr | Quelle: dapd

Gütersloh (dapd-rps). Rheinland-Pfalz verzeichnet deutlich weniger Studienanfänger ohne Abitur als im bundesweiten Durchschnitt. Im Jahr 2010 lag die Quote im Land bei 1,12 Prozent, deutschlandweit hingegen bei 2,1 Prozent, wie aus einer am Mittwoch in Gütersloh vorgestellten Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorgeht. Damit ist in Rheinland-Pfalz die Entwicklung erstmals im Vergleich zu ganz Deutschland rückläufig – im Jahr 2007 lag die Quote noch bei 1,37 Prozent.

Den Angaben zufolge kommt Rheinland-Pfalz im Vergleich der Bundesländer nun auf Platz 11. Der Studie zufolge ist auch die Quote bei den Studierenden ohne Abitur mit 0,82 unterdurchschnittlich. Über dem Schnitt liegt mit 0,96 Prozent die Quote bei den Hochschulabsolventen ohne Abitur. Laut Statistik besuchten fast zwei Drittel aller Studenten staatliche Fachhochschulen, knapp ein weiteres Drittel war an Universitäten eingeschrieben. Den Spitzenplatz bei den Anfängern belegt die Hochschule in Ludwigshafen mit einer Quote von 3,08 Prozent.

Die Landesregierung hatte allerdings im Jahr 2010 den Zugang für Personen mit Meistertitel, ähnlichen Berufsabschlüssen und mehrjähriger Berufserfahrung zu Hochschulen erleichtert. Sie können in der Regel problemlos an Fachhochschulen studieren oder an einer Universität ein ihrem Beruf ähnliches Studium absolvieren.

Veröffentlicht in: Bildung, Politik

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