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Passau: Bauernverbandpräsident Sonnleitner weist Vorwürfe gegen Landwirte zurück

vom 17.01.2012 um: 14:01 Uhr | Quelle: Redaktion meinestadt.de aktuell

Passau – Laut Gerd Sonnleitner, dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, besteht in Deutschland keine Gefahr bei der Sicherheit von Lebensmitteln. Die deutschen Bauern seien bemüht, den Einsatz von Antibiotika Schritt für Schritt zu verringern. Mit dieser Aussage wies Sonnleitner die Vorwürfe gegen die heimischen Landwirte wegen des Einsatzes von Antibiotika in der Tierzucht zurück.

Diese Vorwürfe kamen in der vergangenen Woche vermehrt auf, nachdem das Ergebnis einer Stichprobe vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bekannt geworden war. In besagter Untersuchung waren Keime in Supermarkt-Hähnchenfleisch nachgewiesen worden, die eine Resistenz gegen Antibiotika aufwiesen. Laut Experten eine Gefahr für Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Auch wenn das Ergebnis der Stichprobe laut Sonnleitner nicht repräsentativ sei, so müsse man die Keimbelastung trotzdem ernst nehmen.

Sonnleitner weist zudem auf die derzeitige Gesetzeslage hin, nach der in der Geflügelzucht ein prophylaktischer Einsatz von Antibiotika, zur Wachstumsförderung oder um Hygienemängel zu überdecken, schon heute verboten sei. Allerdings gebe es bei Krankheit der Tiere keine andere Möglichkeit, als die Verwendung von Antibiotika. Die Pflicht, die Einhaltung der bestehenden Gesetze stärker zu kontrollieren, hätten in erster Linie die Bundesländer.

Veröffentlicht in: Gesundheit, Tiere | Schlagworte:

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