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Schwere Gewitter richten Schäden in Brandenburg an

vom 12.09.2011 um: 12:27 Uhr | Quelle: dpa

Frankfurt (Oder)/Senftenberg (dapd-lbg). Schwere Gewitter haben in der Nacht zum Montag in weiten Teilen Brandenburgs Schäden hinterlassen. Bäume wurden entwurzelt, Keller und Straßen standen unter Wasser, wie die Feuerwehren mitteilten. Allein in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland mussten die Einsatzkräfte etwa 200 Mal ausrücken, 50 Mal davon in der Stadt Fürstenwalde. Auch im Landkreis Teltow-Flämig waren viele Kräfte mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Dolgelin (Kreis Märkisch-Oderland) geriet durch einen Blitzeinschlag in Brand. Verletzt wurde niemand, wie ein Feuerwehrsprecher in Frankfurt (Oder) sagte. Die beiden Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig retten. Das Einfamilienhaus blieb vorerst unbewohnbar.

Die Autobahn 13 Berlin-Dresden bei Lübbenau (Kreis Oberspreewald-Lausitz) wurde überschwemmt. Das Wasser floss jedoch zügig ab, wie eine Polizeisprecherin in Senftenberg sagte. Die Strecke blieb bei Schrittgeschwindigkeit befahrbar. Eine Ortsstraße in Premnitz (Kreis Havelland) stand einem Feuerwehrsprecher zufolge ebenfalls unter Wasser.

Nord-Ost-Brandenburg blieb von Schäden weitgehend verschont, wie ein Feuerwehrsprecher in Eberswalde sagte. Die Einsatzkräfte rückten in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Uckermark insgesamt 27 Mal aus. Im Nord-Westen des Landes kam es zu 14 Einsätzen.

Veröffentlicht in: Polizeimeldungen | Schlagworte:

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