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Landeschülervereinigung kritisiert Hochdeutsch-Verbot

vom 08.02.2012 um: 11:06 Uhr | Quelle: dapd
Bildung Politik Regen Landeschülervereinigung kritisiert Hochdeutsch-Verbot

München (dapd-bay). In der Debatte um Dialektförderung an den Schulen wendet sich die Landeschülervereinigung (LSV) vehement gegen ein Verbot hochdeutscher Grußformeln. “Die Liebe zur Heimat und dem bayerischen Dialekt wird weder gefördert noch vermittelt, wenn anstatt mit Verständnis mit Verboten vorgegangen wird”, heißt es in einer vom LSV-Vorsitzenden Martin Zelenka unterzeichneten Erklärung vom Mittwoch. Mitte Januar hatte die Rektorin einer Mittelschule in Passau ihre Schule zur “Hallo- und Tschüss-freien Zone” erklärt.

Es sei rätselhaft, “dass eine Schulleiterin nichts Besseres zu tun hat”, heißt es in der LSV-Erklärung weiter. Statt sich ein “Hallo”- Verbot auszudenken solle sie sich lieber “mit wichtigen schulalltäglichen Problemen befassen”.

Veröffentlicht in: Bildung, Politik

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