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Mit Merkel in die heiße Wahlkampfphase

vom 18.08.2011 um: 19:28 Uhr | Quelle: dpa

Parchim (dapd-lmv). Mecklenburg-Vorpommerns CDU ist mit Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in die heiße Wahlkampfphase gestartet. Die CDU-Bundesvorsitzende warb am Donnerstag in Parchim für ihre Partei und den Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 4. September, Innenminister Lorenz Caffier.

“Wir haben gute und starke Kandidaten, die das Land weiter voranbringen können”, sagte Merkel vor mehr als 1.000 Kundgebungsteilnehmern auf dem dicht gefüllten Schuhmarkt. Die Voraussetzungen für einen CDU-Wahlerfolg seien programmatisch und personell gegeben.

Nachdem die CDU 2006 in der rot-schwarzen Schweriner Koalition wieder Regierungsverantwortung übernommen habe, sei das Land unter anderem spürbar in der Wirtschaft, bei Arbeitsplätzen und in der Bildung vorangekommen. “Das muss eine Fortsetzung, am besten unter CDU-Führung finden”, sagte sie.

Die Kanzlerin äußerte sich zugleich verwundert, dass der jetzige Koalitionspartner SPD mit einer Neuauflage von Rot-Rot in Schwerin liebäugele. Offenbar mache sich die SPD keine Gedanken darum, dass die Linkspartei mit ihrer fahrlässigen Verteilungsmentalität oder auch mit der Relativierung des Mauerbaus das Ewiggestrige verkörpere. “Man muss schon genau hinsehen, wer sich da bei der SPD anbiedert”, warnte die Parteivorsitzende.

Die Landes-CDU will vor allem mit solider Wirtschafts- und Finanzpolitik, besserer Bildungs- und Familienpolitik sowie fairer Entlohnung der Arbeitnehmer bei den Wählern punkten. “Wir können es besser”, versicherte Caffier und verwies auf die Rolle als “Motor der gegenwärtigen Koalition”. Er räumte zugleich ein, dass es in den zweieinhalb Wochen bis zum Urnengang noch viel zu tun gebe, um an der in den Umfragen vorn liegenden SPD vorbei zu ziehen.

Der 56-jährige Caffier hatte als Organisator des Wahlkampfes 2006 seine Partei nach acht Jahren Opposition wieder in die Regierung geführt. Die CDU war damals mit 28,8 Prozent zweitstärkste Partei hinter der SPD geworden, die 30,2 Prozent der Stimmen erreichte.

Merkel will mit insgesamt neun Auftritten bis zur Landtagswahl ihren heimischen CDU-Landesverband auf die Siegerstraße bringen. Nach dem Auftritt in Parchim wollte sie noch am Abend einen weiteren Wahlkampftermin in Güstrow bestreiten.

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