Saar-Pfalz-Kreis ist erstmals FSME-Risikogebiet
Berlin/Saarbrücken (dapd-rps). Der Saar-Pfalz-Kreis ist zum ersten Mal vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet für die durch Zecken übertragene Hirnhauterkrankung FSME ausgewiesen worden. In dem saarländischen Landkreis bestehe inzwischen ein erhöhtes Risiko, wie aus einem am Dienstag im Internet veröffentlichten aktualisierten Lagebericht des Instituts hervorgeht. Bundesweit sind 140 Stadt- und Landkreise als FSME-Risikogebiet eingestuft.
Im Jahr 2011 war die Zahl der FSME-Erkrankungen in Deutschland auf 423 angestiegen, nach 260 Infektionen ein Jahr zuvor. Nach einer Infektion durch FSME-Erreger kann es im schlimmsten Fall zu Entzündungen der Hirnhäute oder des Gehirns kommen.
(Bericht im Internet: http://url.dapd.de/Z93kfv)
Veröffentlicht in: Gesundheit
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