Baaske fordert Verzicht auf Betreuungsgeld
Potsdam (dapd-lbg). Brandenburgs Sozialminister Günter Baaske (SPD) fordert angesichts der Kritik der EU einen Verzicht der Bundesregierung auf das geplante Betreuungsgeld. “Das Betreuungsgeld ist ein Anreiz für Mütter, nicht arbeiten zu gehen. Das ist fatal”, sagte Baaske am Mittwoch in Potsdam.
Angesichts des Fachkräftemangels müsse alles getan werden, damit gut ausgebildete Frauen Vollzeit arbeiten können. Außerdem werde Kindern mit der Herdprämie ein wichtiges Förderangebot vorenthalten. “Das ist ein bildungspolitischer Irrsinn, der endlich gestoppt werden muss”, betonte Baaske. Schon die EU-Kommission hatte das Betreuungsgeld von 150 Euro monatlich als kontraproduktiv für die Erwerbsbeteiligung von Frauen kritisiert.
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