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Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Bundeskriminalamt teilen mit: Festnahme wegen Verbreitung von Falschgeld in Erbach/Hesse

vom 08.02.2012 um: 15:17 Uhr | Quelle: Polizei Presse

Wiesbaden (ots) – In den Abendstunden des 07.02.2012 nahmen Beamte
des Bundeskriminalamtes im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der
Staatsanwaltschaft Darmstadt in Erbach/Odenwaldkreis einen
34-jährigen Mann wegen Verdachts der Verbreitung von Falschgeld fest.
Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung wurden zwei
Pistolen und größere Bargeldbeträge sichergestellt. Das BKA wurde von
Beamten der Kriminalpolizei in Erbach unterstützt.

Der Festnahme gingen internationale Ermittlungen gegen eine
deutsch-russische Tätergruppierung voraus, der vorgeworfen wird, sich
seit Mitte 2010 in Litauen hochwertige 100-Euro-Falschnoten beschafft
und vornehmlich in Tschechien und Deutschland in Verkehr gebracht zu
haben. Zwei mutmaßliche Mitglieder dieser Gruppierung wurden im
vergangenen Jahr in Tschechien festgenommen und befinden sich dort in
Untersuchungshaft.

Der in Erbach Festgenommene steht im Verdacht, sich das Falschgeld
in Litauen verschafft zu haben sowie selbst für die Ausgabe der
falschen 100-Euro-Noten in Deutschland und Tschechien verantwortlich
zu sein. Die Schadenssumme beträgt annähernd 20.000 Euro.

BKA-Präsident Jörg Ziercke: “Die international koordinierten
Ermittlungen führten zu den Festnahmen in Tschechien und Deutschland
und verhinderten die weitere Verbreitung der hochwertig gefälschten
100-Euro-Noten durch diese Tätergruppierung. Damit konnte ein
größerer Schaden abgewendet werden.”

Die Ermittlungen dauern an, so dass keine über diese
Pressemitteilung hinaus gehenden Informationen mitgeteilt werden
können.

Verbraucher finden nützliche Tipps zum Schutz vor Falschgeld,
Hinweise zu den Sicherheitsmerkmalen des Euro und Informationen zum
Euro-Bargeld im Internet auf den Seiten des Programms der
Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes unter
www.polizei-beratung.de, der Deutschen Bundesbank unter
www.bundesbank.de und der Europäischen Zentralbank unter www.ecb.int.

Rückfragen bitte an:

Bundeskriminalamt
Pressestelle

Veröffentlicht in: Polizeimeldungen

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