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Verdächtiger Gegenstand nahe Biogasanlage löst Einsatz aus

Strasburg / Pasewalk (ots) - Gestern Nachmittag (22.06.2021, 13:50 Uhr) wurde die Polizei Pasewalk über einen verdächtigen Gegenstand informiert, aus dem ein Metalldraht ragte. Dieser befand sich in unmittelbarer Nähe zu einer Biogasanlage in Neuensund bei Strasburg. Ein Mitarbeiter entfernte zuvor den Gegenstand mithilfe eines Radladers und verbrachte ihn auf eine entfernte Wiese. Polizeikräfte fuhren sofort zum Einsatzort und sammelten weitere Informationen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Munitionsbergungsdienst verständigt.

Nach dem Verdichten aller Erkenntnisse konnten die Polizei und der Munitionsbergungsdienst eine von dem unbekannten Gegenstand ausgehende Gefahr nicht ausschließen. Aus diesem Grund wurde um das Objekt ein weiträumiger Sicherheitsbereich eingerichtet und ein ausreichender Abstand eingehalten. Eine Evakuierung von Anwohnern war nicht erforderlich. Darüber hinaus wurden durch Rettung und Polizei zusätzliche Kräfte angefordert. Neben zwei Funkstreifenwagen der Polizei, dem Kriminaldauerdienst und dem Munitionsbergungsdienst waren 13 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Strasburg und Neuensund, ein Rettungswagen sowie das Ordnungsamt im Einsatz.

Die Einsatzkräfte führten an der Biogasanlage eine intensive Suche nach weiteren verdächtigen Gegenständen durch und konnten glücklicherweise nichts feststellen. Im Anschluss wurde der verdächtige Gegenstand durch den Munitionsbergungsdienst entschärft. Es wurden keine Personen verletzt.

Der Kriminaldauerdienst hatte bereits vor Ort die Ermittlungen übernommen und sicherte Spuren. Gegen die bislang unbekannten Täter wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ob und wie der verdächtige Gegenstand hätte explodieren können, ist derzeit ebenfalls unklar und damit Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung dieser Tat. Wer hat auffällige Personenbewegungen festgestellt oder seltsame Beobachtungen gemacht? Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Alle möglichen Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Pasewalk unter 03973 220-224, die Internetwache der Polizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Anklam Andrej Krosse Telefon: 03971 251-3041 E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de

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