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Autofahrer verfolgt Frau und zwingt sie zum Abbremsen: Polizei ermittelt wegen Nötigung

Christian-P. Worring / Adobe Stock

Dortmund (ots) -

Lfd. Nr.: 1301

Wegen einer Nötigung im Straßenverkehr ermittelt die Dortmunder Polizei gegen einen 26-jährigen Porsche-Fahrer. Die Tat begann am Donnerstag (24.11.2022) gegen 16.15 Uhr auf der Meinbergstraße in Schüren.

Dort wollte eine 20-jährige Autofahrerin auf die Schürener Straße abbiegen, musste aber mehreren Fahrzeugen die Vorfahrt gewähren. Dem hinter ihr wartenden Cayenne-Fahrer dauerte das zu lange. Er hupte mehrmals.

Als die Dortmunderin auf die Schürener Straße abbog, verfolgte der Porsche sie und fuhr dabei fortwährend dicht auf. Die Fahrt führte über die Straße Am Remberg auf die Lissaboner Allee.

Dort versuchte der weiterhin dicht auffahrende Porsche-Fahrer die Frau zu überholen, musste das Manöver vor einer Linkskurve aber abbrechen - der Gegenverkehr hinderte ihn daran.

In Höhe der Gaußstraße setzte er erneut zum Überholen an. Der Mann bremste seinen Porsche in einer Kurve bis zum Stillstand herab, sodass auch die Autofahrerin anhalten musste. Der Fahrer stieg aus und versuchte die verriegelte Tür der Fahrerin zu öffnen.

Die 20-Jährige fühlte sich bedroht und wendete ihr Auto, um der Situation zu entkommen - vergeblich: Der Porsche-Fahrer stieg schnell wieder in seinen Cayenne ein, wendete ebenfalls, blockierte den Pkw der Frau und verhinderte so ihre Weiterfahrt. Wieder versuchte er die verriegelte Tür des Autos der Frau zu öffnen.

Die Fahrerin verständigte die Polizei und informierte den Mann über den Anruf. Beide warteten am Straßenrand. Der 26-Jährige wollte sich gegenüber der Polizei nicht äußern. Er erhält jetzt eine Strafanzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr.

Darüber hinaus informiert die Polizei das Straßenverkehrsamt über die Tat. Die Straßenverkehrsbehörde kann vor diesem Hintergrund überprüfen, ob der 26-Jährige zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist.

Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund Peter Bandermann Telefon: 0231-132-1023 E-Mail: Peter.Bandermann@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/

Original-Content von: Polizei Dortmund

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