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Stadtgebiet: Rostige Autos und ausstehende Geldforderungen - Polizei und Stadt kontrollieren gemeinsam

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Duisburg (ots) -

Gemeinsamer Einsatz von Polizei und Stadt am Dienstagnachmittag (14. September) in Marxloh und Hochfeld: 84 Autofahrer überprüften die Ordnungshüter dabei und nahmen deren Fahrzeuge genauer unter die Lupe.

Ein 47-Jähriger in einem Opel fuhr gegen 14:40 Uhr in die Kontrollstelle auf der Heerstraße. Dort kam heraus, dass er Alkohol getrunken hatte, bevor er sich hinters Steuer setzte. Die Fahrt war zu Ende. Ein Arzt entnahm dem Verkehrssünder auf der Wache eine Blutprobe.

Wenig später fiel den Einsatzkräften ein Mercedes ins Auge, dessen Karosse an vielen Stellen durchgerostet war. Die Bremsscheiben waren so auffällig, dass sich nun ein Gutachter das Fahrzeug nochmal genau anschauen wird. Erst wenn Reparaturen durchgeführt worden sind, darf der Besitzer seine Fahrt fortsetzen. Zusätzlich bekommt er eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis.

Im Duisburger Norden hielten die Uniformierten drei Autofahrer an, bei denen der Verdacht besteht, dass ein Scheinhalter die Fahrzeuge auf sich zugelassen hat. Dies wird nun genauer überprüft. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen §271 StGB - der mittelbaren Falschbeurkundung - eingeleitet.

Insgesamt schrieben die Polizeibeamten zehn Strafanzeigen. Unter anderem wegen der Trunkenheit im Verkehr, dem Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Darüber hinaus fertigten sie 14 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erhoben zehn Verwarngelder wegen diverser Verkehrsverstöße.

Für den Leitenden Polizeidirektor Ulrich Heuke liegt die Notwendigkeit solcher Kontrollen auf der Hand: "Wir schreiben nicht nur Anzeigen, sondern gewinnen auch weitere Erkenntnisse über Clanstrukturen. Diese Informationen helfen uns bei der Gefahrenabwehr und können die Ermittler in verschiedenen Verfahren entscheidend voranbringen."

Mitarbeiter der Vollstreckungsstelle der Stadt Duisburg aus dem Amt für Rechnungswesen und Steuern stellten bei 33 Fahrzeugführern fest, dass es noch offene Geldforderungen gibt. Sie pfändeten drei Autos, ein Fahrrad und Bargeld.

Oberbürgermeister Sören Link zeigte sich zufrieden mit dem Einsatz: "Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Polizei und der Stadt Duisburg hat sich auch bei diesem Einsatz gezeigt. Es ist wichtig und notwendig, dass wir konsequent gegen kriminelle Clanstrukturen vorgehen, um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern zu stärken."

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