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BPOLI EBB: Schwarzarbeiterschleusung aufgedeckt

Bautzen (ots) - Mit falschen Arbeitsverträgen war eine Schwarzarbeitertruppe mit ihren Schleusern am 12. Mai 2021 auf der Autobahn 4 nach Hessen unterwegs um ihrer illegalen Arbeit nachzugehen. Bundes- und Landespolizisten der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen stoppten die Schwarzarbeitertruppe bei Bautzen.

Um 10:40 Uhr kontrollierten sie auf dem Rastplatz Oberlausitz einen aus Polen kommenden Transporter. Die beiden 33- und 41-jährigen Fahrer aus der Ukraine sowie ihre sieben Mitreisenden aus Moldawien und der Ukraine wiesen sich mit gültigen Dokumenten aus. Die 33-jährige Frau aus Moldawien und die Männer im Alter zwischen 30 und 56 Jahren gaben teilweise an, als Touristen zu reisen und einige wollten mit Arbeitsverträgen ihre beabsichtigte Erwerbstätigkeit legitimieren. Diese stellten sich aber als Fälschungen heraus und Visa sowie Arbeitserlaubnisse konnte auch niemand vorweisen. Die Reisenden machten zudem widersprüchliche Angaben zum Reiseziel und einige von ihnen hatten Arbeitskleidung dabei.

Der Fahrer und sein Beifahrer wurden als Schleuser festgenommen. Sie hatten den Auftrag, die sieben Mitreisenden von der Ukraine nach Deutschland zu bringen. Die Höhe des Schleuserlohns und die Auftraggeber sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Bundespolizei. Die eingeschleusten Ukrainer und Moldawier wurden in Gewahrsam genommen. Sie müssen sich wegen der unerlaubten Einreise, wegen dem unerlaubten Aufenthalt und wegen der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung verantworten. Alle Personen wurden nach Polen zurückgeschoben.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ebersbach Pressesprecher Alfred Klaner Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45 E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

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