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BPOLI EBB: Syrer zahlten bis zu 10.500,00 US$ an Schleuser

Rüdiger Kottmann / Adobe Stock

Zittau (ots) -

Ein unbekannter Mercedes-Fahrer hat am Abend des 2. Juli im Zittauer Stadtgebiet vier eingeschleuste Flüchtlinge aus Syrien abgesetzt.

Nach Eingang eines Bürgerhinweises griff die Bundespolizei um 18:11 Uhr vier Männer im Alter zwischen 23 und 42 Jahren auf. Die Syrer konnten keinen den Aufenthalt legitimierende Dokumente vorlegen und stellten einen Asylantrag. Den Ermittlungen zufolge reisten sie teilweise per Schiff nach Europa wofür bis zu 5.000,00 US$ gezahlt werden mussten. Für die Schleusung über Serbien, Ungarn und Tschechien bis nach Deutschland wurden weitere vierstellige Beträge an die Schleuser gezahlt. Der Fahrer einer A-Klasse hat sie dann in Zittau aussteigen lassen. Einige der Männer sollten eventuell von in Deutschland lebenden Verwandten abgeholt werden.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Einschleusens von Ausländern und hat auch gegen die vier Männer Ermittlungsverfahren wegen der Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Sie wurden an die Erstaufnahmeeinrichtung Leipzig weitergeleitet.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ebersbach Pressesprecher Alfred Klaner Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45 E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Ebersbach


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