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Frankfurter Feuerwehrkräfte am gestrigen Mittwoch wohlbehalten vom Waldbrandeinsatz aus Griechenland zurückgekehrt.

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Frankfurt am Main (ots) -

Kurz vor Mitternacht waren die letzten aus Frankfurt am Waldbrandeinsatz in Griechenland beteiligten Einsatzkräfte wieder am Heimatstandort. Die 26 Kräfte von der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt waren mit acht Einaussatzfahrzeugen, zusammen mit rund160 weiteren hessischen Katastrophenschützern und insgesamt 35 Fahrzeugen, letzte Woche Montag (09.08.2021) zu einem länderübergreifenden Einsatz Richtung Griechenland aufgebrochen. Auftrag war, die griechischen Feuerwehren bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände zu unterstützen. Zuvor hatten die griechischen Behörden, aufgrund zahlreicher im ganzen Land außer Kontrolle geratener Waldbrände, die Mitgliedstaaten der EU um Hilfe gebeten. Von der Bundesrepublik Deutschland wurden zwei Katastrophenschutzeinheiten, eine aus Hessen und eine aus NRW, zur länderübergreifenden Hilfe nach Griechenland entsendet. Weitere EU-Staaten, wie z. B. Frankreich und Österreich, eilten ebenfalls zur Hilfe. Das Katastrophenschutzkontingent aus Hessen, welches vom Frankfurter Berufsfeuerwehrmann, Oberbrandrat Michael Brückmann geführt und geleitet wurde, war mit rund 190 Einsatzkräften und 35 Einsatzfahrzeugen das größte, im Rahmen vom EU-Katastrophenschutzverfahren nach Griechenland entsendete Waldbrandkontingent. Das hessische Kontingent reiste im geschlossenen Verband, von Montag, 09.08. bis Donnerstag 11.08. über Land- und Seeweg nach Griechenland. Nach der Einrichtung von einem Base Camp, welches gemeinsam mit einer Waldbrandbekämpfungseinheit aus Österreich bewohnt wurde, absolvierten die hessischen Einsatzkräfte bis einschließlich Sonntag, den 14.08., mehrere Löscheinsätze und Brandsicherheitswachdienste, die dem Schutz der antiken Olympiastätte im Bezirk Elis sowie mehrerer in der Nähe befindlicher Ortschaften dienten. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Ortschaften waren sehr froh, dass die deutschen Einsatzkräfte ihre Dörfer beschützt haben und machten dieses oft mit Klatschen und Winken deutlich. Nachdem die griechischen Behörden ihr Hilfeersuchen an die EU wieder zurückgenommen hatten, traten die hessischen Katastrophenschützer am Montag ihre Heimreise an. Ein Teil der Helferinnen und Helfer durfte mit dem Flugzeug von Athen zurück nach Frankfurt reisen. Das restliche Kontingent fuhr wieder im Verband vom griechischen Fährhafen Patras noch Ancona, Italien und von dort zurück nach Deutschland. Erschöpft aber wohlbehalten sind am gestrigen späten Abend Michael Brückmann und seine Kollegen wieder im Brand- Katastrophenschutz und Rettungsdienstzentrum (BKRZ) in Frankfurt eingetroffen. Sie wurden vom Direktionsbereichsleiter, Exekutiver Schutz und Rettung, Leitender Branddirektor Benedikt Spiller begrüßt und umgehend in den wohlverdienten Feierabend geschickt. Mannschaft und Gerät waren die Strapazen, die der insgesamt 10tägige Einsatz ihnen abverlangt hatte, mehr als deutlich anzusehen. Alle Beteiligten waren froh wieder zurück in ihrer Heimat zu sein und werden nun zur Erholung und Regeneration die nächsten Tage erst mal mit ihren Familien und Freunden verbringen.

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