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Bomben-Sprengung: Errichtung eines Kontrollbereichs wird Ende der Evakuierung im Nordend verlangsamen

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Frankfurt am Main (ots) - Für die Bürgerinnen und Bürger Frankfurts sind Entschärfungen von Weltkriegsbomben in den letzten Jahren beinahe nichts Ungewöhnliches mehr und auch die Abläufe scheinen sich stets zu ähneln. Im Fall des aktuellen 500-Kilo-Blindgängers im Nordend ist aber nicht nur die Kurzfristigkeit der angesetzten Sprengung anders als sonst. Auch danach wird dieses Mal einiges anders laufen als gewohnt.

Nachdem zu einem noch nicht bekannten Zeitpunkt in der Nacht die Weltkriegsbombe durch den Kampfmittelräumdienst vom RP Darmstadt unschädlich gemacht worden ist, werden die Straßensperren dieses Mal nicht sofort aufgehoben. Es wird zunächst im Zentrum der Evakuierungszone ein sogenannter Kontrollbereich von ungefähr 100 Metern Radius um die Fundstelle der Bombe eingerichtet und abgesperrt.

Erst wenn dies erfolgt ist, können die meisten Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren bzw. zurück transportiert werden. In dem Kontrollbereich wird ein Team aus Feuerwehr, Polizei und Baustatikern zunächst mögliche kritische Schäden beurteilen, bevor auch dorthin Anwohner zurückkehren können. Der Kontrollbereich wird in der interaktiven Karte der Feuerwehr (https://arcg.is/fi4CL) in dunklerer Färbung dargestellt. Per Suche können Anwohner mit Straßenname und Hausnummer prüfen, inwiefern sie betroffen sind.

Nach einer langen Nacht, die viele Bürgerinnen und Bürger kurzfristig anders verbringen mussten als geplant, ist verständlich, dass alle Betroffenen so schnell, wie möglich nach Hause möchten. Ein wenig zusätzliche Geduld ist aber von allen in diesem Fall noch gefordert, um mögliche Gefahren im Anschluss an die Detonation ausschließen zu können.

Rückfragen bitte an:

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