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Folgemeldung zu "Freiburg: +++ Aktuelle Warnung vor betrügerischen Anrufen durch falsche Polizeibeamte +++" - Hier: Weitere Fälle im Stadtgebiet gemeldet

Freiburg (ots) - Am 07.04.2021 wurden der Polizei bis zum Abend rund zehn weitere Betrugsversuche mit der Masche "falscher Polizeibeamter" gemeldet. Bis auf einen Fall in Maulburg (Landkreis Lörrach) ereigneten sich die Betrugsversuche alle im Stadtgebiet Freiburg. In keinem der Fälle kam es nach derzeitigem Kenntnisstand zu einer Geldübergabe. Die Polizei rät weiterhin zu erhöhter Aufmerksamkeit. Mögliche Geschädigte werden dringend gebeten, sich unter der kostenlosen Notrufnummer 110 bei der Polizei zu melden.

Ursprungsmeldung:

Aktuell (Stand 15 Uhr) kommt es im Stadtgebiet Freiburg zu einer Häufung betrügerischer Anrufe. Mindestens vier Fälle wurden der Polizei heute, 07.04.2021, bisher gemeldet. Die Masche war meist dieselbe: Angeblich gab es Einbrüche in der Nähe der Wohnanschrift und die Polizei habe dort einen Notizzettel mit der Anschrift der Angerufenen gefunden. Man wolle sich nun über die Vermögensverhältnisse erkundigen.

Zu einer Tatvollendung ist es nach aktuellem Kenntnisstand in keinem der bekannten Fälle gekommen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die Täter im Laufe des heutigen Tages weitere Betrugsversuche begehen. Häufig weiten sich die Betrugsversuche auch auf umliegende Landkreise aus, weshalb auch im Freiburger Umland zu besonderer Vorsicht geraten wird. Nicht auszuschließen ist zudem, dass die Täter auch auf andere Maschen zuzugreifen, wie beispielsweise Enkeltrick- oder Schockanrufe im Zusammenhang mit Corona.

So können Sie sich und andere vor Betrügern schützen:

Seien Sie achtsam, wenn Sie am Telefon oder Computer nach hohen Geldbeträgen oder sonstigen Wertsachen gefragt werden. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Die Polizei und Bankinstitute fragen Sie nie nach Wertsachen oder Geldbeträgen. Beenden Sie umgehend das Gespräch und rufen sie die echte Polizei unter 110 an.

Die Polizei ruft Sie nie unter der Notrufnummer 110 an.

Seien Sie gewiss: Ärzte verlangen für angeblichen Notbehandlungen im Zusammenhang mit Corona keine Bezahlung.

Warnen Sie als Sohn, Tochter, Enkel etc. insbesondere Ihre älteren Angehörigen vor den aktuellen Betrugsmaschen. Treffen Sie innerhalb Ihrer Familie Absprachen.

Enkeltrick/Schockanruf: Wird Ihnen mitgeteilt, ein naher Verwandter oder Bekannter befinde sich in einer Notlage (Unfall mit Todesfolge verursacht, Immobilienkauf, Autokauf etc.), beenden Sie das Gespräch und nehmen Sie umgehend Kontakt zu der von den Anrufern genannten Person auf, um den Sachverhalt zu klären.

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. Beim geringsten Verdacht rufen Sie bitte sofort Ihre Polizei über die kostenlose Notrufnummer 110.

In allen oben genannten Fällen nehmen Sie bitte Kontakt mit der Polizei über die kostenlose Notrufnummer 110 auf.

oec

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