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Einbrüche in Gartenhütten - Falsche Polizeibeamte ergaunern vierstelligen Geldbetrag - Polizei sensibilisiert und warnt

Vogelsbergkreis (ots) -

Einbrüche in Gartenhütten

Lauterbach. Zwei nebeneinanderliegende Gartenhütten in einem Schrebergarten im Simsonweg wurden in der Nacht zu Samstag (21.05.) Ziel unbekannter Täter. Mit einem unbekannten Schneidewerkzeug öffneten die Einbrecher die Zäune der Grundstücke. Anschließend hebelten sie die verschlossenen Gartenhütten auf und entwendeten diverse Gegenstände - hierunter eine Säge, ein Hammer sowie ein Radio. Der Wert des Diebesguts ist derzeit noch nicht bekannt. Auch die genaue Sachschadenshöhe ist aktuell noch unklar. Hinweise bitte an die Polizeistation Lauterbach unter der Telefonnummer 06641/971-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Falsche Polizeibeamte ergaunern vierstelligen Geldbetrag - Polizei sensibilisiert und warnt

Feldatal. Eine Rufnummer mit örtlicher Vorwahl ruft an und der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter der örtlichen Dienststelle vor. Mittels technischer Hilfsmittel können Betrüger jede gewünschte Rufnummer - ob existent oder nicht - auf dem Telefondisplay ihrer Opfer anzeigen lassen. Erste Zweifel an der Identität des betrügerischen Anrufers werden so bereits ausgeräumt.

Einbrecher seien in der Nachbarschaft des Angerufenen unterwegs. Die Polizei habe bereits einige der Täter festgenommen. Einer der Festgenommenen habe einen Zettel bei sich gehabt, auf dem die Adresse des späteren Opfers und dessen Vermögenswerte gestanden hätten. Nun sei die Polizei um die Sicherheit des Angerufenen und dessen Ersparnisse besorgt und wolle daher zusammenarbeiten, um die Täter zu überführen.

Im weiteren Gesprächsverlauf gehen die Betrüger äußerst geschickt vor und bringen ihre Opfer so dazu, Wertsachen zusammenzutragen und an vereinbarten Orten abzulegen oder zu übergeben oder Geldbeträge zu transferieren.

In der Zeit von Mittwoch (18.05.) bis Donnerstag (19.05.) nahmen Betrüger mit dieser Masche Kontakt zu einem 53-jährigen Mann aus Feldatal auf. Dieser glaube den Angaben der Anrufer zunächst und erwarb mehrere Geschenkkarten im Wert eines vierstelligen Geldbetrags. Anschließend übermittelte der Feldataler die Codes an die Betrüger. Als der 53-Jährige sich bei der tatsächlichen Polizei meldete, fiel der Trickbetrug schließlich auf.

Ihre Polizei warnt:

Trickbetrug ist vielfältig.

- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt oder Polizeibeamter beziehungsweise Person der Justiz ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen. - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. - Rufen Sie die Polizei unter den ihnen bekannten örtlichen Erreichbarkeiten oder der 110 an. - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen.

Die Täter passen ihr Vorgehen an Ängste der potentiellen Opfer an, wodurch sie deren höchstpersönlichen Lebensbereich tangieren. Anhaltende Telefonate mit den Tätern während der Betrugshandlung verhindern den Kontakt mit nahestehenden Personen. Hierdurch wird der Betrugsirrtum aufrecht erhalten und Opfer sind bereit hohe Wertbeträge zu zahlen. Folgen, wie Rückzug aus der Gesellschaft und Schamgefühl bieten Trickbetrügern eine Plattform. Sprechen Sie offen über das Geschehene, jeder kann Opfer werden. Scheuen Sie sich nicht die Polizei beim Verdacht eines Betrugs zu informieren. Informationen zum Trickbetrug finden Sie auf der Internetseite www.senioren-sind-auf-zack.de

Sandra Hanke, Pressesprecherin

Kontakt:

Polizeipräsidium Osthessen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Severingstraße 1-7, 36041 Fulda

Telefon: 0661 / 105-1099 E-Mail: pressestelle.ppoh@polizei.hessen.de (nur Mo. bis. Fr. - tagsüber)

Zentrale Erreichbarkeit: Telefon: 0661 / 105-0

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