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Wie ein verkehrsdidaktisches Gespräch nicht enden sollte

Gelsenkirchen (ots) - Am frühen Morgen, 7. April 2020, fiel Polizeibeamten ein Auto auf der Florastraße auf, das trotz Schneefalls und Glätte schnell unterwegs war. Die Beamten folgten dem Fahrzeug bis zum Gabelskamp in Bulmke-Hüllen. Dort wollten sie um 1.40 Uhr mit dem Fahrer ein verkehrsdidaktisches Gespräch führen, um ihn für sein Fahrverhalten zu sensibilisieren. An einem Gespräch war der 33 Jahre alte Mann aber nicht interessiert, er verhielt sich von vorn herein unhöflich und aufbrausend. Einer allgemeinen Verkehrskontrolle versuchte sich der Gelsenkirchener zu entziehen. Er schrie laut herum, zeichnete das Geschehen mit Mobiltelefonen auf und versuchte, in ein Haus zu flüchten. Nur mit einfacher körperlicher Gewalt gelang es den Beamten schließlich, die Kontrolle durchzuführen. Dabei kam auch Pfefferspray zum Einsatz. Statt eines klärenden Gesprächs erwartet den Mann nun ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der unerlaubten Aufzeichnung des vertraulichen Wortes. Dazu kommt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Fahrens mit unangepasster Geschwindigkeit.

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