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BPOLI LUD: Trotz Einreiseverbot und vorliegendem Haftbefehl eingereist

benjaminnolte / Adobe Stock

Görlitz (ots) -

Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf kontrollierte gestern Abend in Görlitz einen polnischen Bürger, als dieser auf der Brautwiesenstraße unterwegs war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 44-Jährige nach Deutschland eingereist war, obwohl ihm bereits vor über zwei Jahren von der Bautzener Ausländerbehörde das Recht auf Freizügigkeit entzogen worden war. Demnach hätte sich der Mann mit der Einreise in die Bundesrepublik bis Ende 2026 zurückhalten müssen. Der Verstoß gegen das Freizügigkeitsgesetz wurde insofern angezeigt. Der Anzeigenerstattung wäre normalerweise die Zurückschiebung nach Polen gefolgt. In dem Fall aber führte der nächste Weg in die Justizvollzugsanstalt. Schließlich hatte der Festgenommene noch eine Rechnung zu begleichen, für die ihm allerdings das Geld fehlte. Gemeint ist ein Strafbefehl, den das Amtsgericht Görlitz im November 2021 wegen Diebstahls erlassen und zur Zahlung von 1.140,00 Euro aufgefordert hatte.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Pressesprecher Michael Engler Telefon: 0 35 81 - 3626-6110 E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf


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