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Diensthündin Boom findet Raser nach Flucht in einem Waldstück

Hamburg (ots) - Tatzeit: 16.04.2021, 02:09 Uhr; Tatort: Hamburg-Jenfeld, Jenfelder Straße und Öjendorfer Park

Heute Morgen nahmen Polizisten einen 16-Jährigen vorläufig fest, der im Verdacht steht, ein Auto ohne die erforderliche Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Drogen geführt zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet.

Einer Funkstreifenwagenbesatzung fiel in Jenfeld ein Pkw mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit auf. Beim Versuch, das Auto anzuhalten und zu kontrollieren, setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung des Öjendorfer Parks mit weiterhin überhöhter Geschwindigkeit fort und gefährdete dabei noch andere Verkehrsteilnehmer durch seine Fahrweise.

Ein Dutzend Streifenwagen nahm die Verfolgung des Pkw auf, darunter auch mehrere Diensthundeführer.

Im Öjendorfer Park bremste der Audi abrupt ab und zwei Insassen flüchteten aus dem Auto in ein nahegelegenes Waldstück. In dem Audi befand sich noch ein dritter Jugendlicher, der durch die Polizisten vorläufig festgenommen wurde.

Im Rahmen der Absuche nach dem flüchtigen Fahrer und dem Beifahrer wurde die Diensthündin "Boom" auf die Fährte angesetzt. Sie konnte den mutmaßlichen Fahrer im dem Waldstück aufspüren. Er wurde danach durch die Polizisten vorläufig festgenommen.

Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass er erst 16 Jahre alt ist und damit nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Außerdem ergaben sich für die Beamten Hinweise, dass er das Auto unter dem Einfluss von Drogen führte. Nach einer Blutprobenentnahme wurde er durch die Polizisten seinen Erziehungsberechtigen übergeben.

Der 17-Jährige Mitfahrer wurde nach Abschluss der Maßnahmen von der Polizei entlassen.

Die Fahndung nach dem Beifahrer trotz intensiver Suche mit weiteren Diensthunden ohne Ergebnis.

Die Beamten stellten den Audi sicher und verbrachten ihn zum Verwahrplatz der Polizei.

Die Ermittlungen der Verkehrsdirektion (VD 43) dauern an.

Mx.

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