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Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Hamburg: Bericht der Bundespolizei zum ersten Ferienwochenende von SH und MV

Rüdiger Kottmann / Adobe Stock

Hamburg (ots) -

Hamburg, 02.07. - 03.07.2022

Wartezeiten bei Luftsicherheitskontrollen standen in den letzten Tagen auch am Hamburger Flughafen im Blick der Öffentlichkeit. Nach vorläufiger Bilanz der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg haben sich die verschiedenen, zur Reduzierung von Wartezeiten, getroffenen Maßnahmen positiv ausgewirkt. Nur kurzfristig wurden in den frühen Morgenstunden Wartezeiten von bis zu einer Stunde festgestellt. Am Sonnabend und Sonntag gab es im Tagesverlauf keine längeren Wartezeiten.

Zu loben sind besonders die vielen Passagiere, die ihr Handgepäck auf das Notwendigste reduziert haben und gut vorbereitet sowie rechtzeitig am Flughafen waren. Die meisten Reisenden zeigten viel Verständnis für die Situation und einige bedankten sich auch ausdrücklich bei den Kontrollkräften, die in diesen Tagen hohen Belastungen ausgesetzt sind.

Hinzu kam der Einsatz von Kriseninterventionskräften der Bundespolizei: Beamtinnen und Beamte unterstützten die Kontrollkräfte in und vor den Kontrollspuren. Dabei berieten sie Fluggäste, wie sie Elektronikgeräte und Flüssigkeiten richtig vorzeigen und standen für zahlreiche Fragen zur Verfügung - insgesamt konnten so die Abläufe erheblich beschleunigt werden. Passagiere hatten beispielsweise noch rechtzeitig die Möglichkeit, versehentlich mitgeführte gefährliche Gegenstände und Flüssigkeiten vor der Kontrolle zu entsorgen.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei darauf hin, dass am Hamburger Flughafen, vor den Corona-bedingten Fluggastreduzierungen, jährlich rund 38.000 gefährliche Gegenstände gefunden wurden. Zu beanstandende Flüssigkeiten sind darin nicht enthalten. Aktuell liegen die Zahlen im Verhältnis zur Anzahl der Fluggäste auf einem ähnlichen Niveau. Die Bundespolizei ist für die Aufrechterhaltung der Sicherheit im Luftverkehr zuständig und wird, unabhängig von Wartezeiten, die Luftsicherheitskontrollen lückenlos gewährleisten - hier gibt es keine Kompromisse. Fluggäste haben dafür auch Verständnis.

Damit der Start in den Urlaub auch in den kommenden Wochen so gut funktioniert, werden Fluggäste auch weiterhin gebeten, rechtzeitig zum Flughafen zu kommen und nach dem Check-in sofort zur Sicherheitskontrolle zu gehen.

Bereits vor der Reise wird empfohlen, die Gültigkeit von Reisedokumenten zu prüfen. Täglich melden sich Passagiere bei der Bundespolizei und bitten wegen abgelaufener Ausweise um die Ausstellung von Ersatzdokumenten. Diese Prüfungen kosten Zeit. Teilweise müssen die Fluggäste auch informiert werden, dass Ersatzdokumente, die die Bundespolizei ausstellt, nicht in allen Ländern anerkannt werden.

Tipps zu Reisedokumenten und Luftsicherheitskontrollen finden Sie unter www.bundespolizei.de <http://www.bundespolizei.de>

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg Stephanie Flick Telefon: +49 (0) 175 903 2827 Fax: +49 (0)40 5009451 E-Mail: bpolifh.ham.oea@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Twitter: https://twitter.com/bpol_nord

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg


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