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In Kooperation mit: Polizei Presse

PRESSEMITTEILUNG vom 01.08.2021

Landkreis Heilbronn (ots) - Weinsberg: Krad-Lenker flüchtete vor der Polizei - Familie gefährdet

Ein 17-jähriger Yamaha-Lenker lieferte sich am Samstagabend eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Gegen 21.00 Uhr wollte eine Streife des Polizeireviers Weinsberg den 17-Jährigen in der Haller Straße in Weinsberg anhalten, da an seinem Krad kein Kennzeichenschild angebracht war. Als der 17-Jährige die Anhaltezeichen der Polizeistreife bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug und flüchtete Richtung B 39. Die Streife nahm die Verfolgung mit eingeschaltetem Martinshorn auf. Der Jugendliche bog dann von der B 39 in Richtung Gewerbegebiet Ellhofen ab. Dort flüchtete er über die Straße Im Holderbusch in die Abtsäckerstraße, um dann auf einen Weg für den landwirtschaftlichen Verkehr zu gelangen. Die verfolgenden Beamten konnten nun beobachten, wie der Rowdy im Ausgang einer Rechtskurve eine vierköpfige Personengruppe, davon zwei Kinder, gefährdete. Bei der Personengruppe handelte es sich vermutlich um eine Familie. Eines der Kinder konnte von einem männlichen Erwachsenen, evtl. dem Vater, gerade noch vor dem mit einer Geschwindigkeit von ca. 70 bis 80 km/h flüchtenden Yamaha-Lenker geschützt werden. In der Folge fuhr der 17-Jährige zunächst weiter über Feldwege, um dann seine Flucht in Richtung Weinsberg-Grantschen fortzusetzen. Eine von mehreren hinzugerufenen Streifen konnte dem Flüchtigen dann den Fluchtweg versperren, so dass dieser nun anhielt und sich den Beamten stellte. Der Grund für seine Flucht war, dass sein Kleinkraftrad offensichtlich keine Zulassung hatte. Aufgrund der halsbrecherischen Fahrweise und verschiedenen Verkehrsstraftraten wurde der Führerschein des Jugendlichen an Ort und Stelle beschlagnahmt. Die Polizei bittet nun die vierköpfige Fußgängergruppe, welche von dem Flüchtenden gefährdet wurde, bzw. weitere Zeugen, sich bei der Polizei in Weinsberg, Tel. 07134 9920, zu melden.

Main-Tauber-Kreis

Grünsfeld: Mähdrescher in Brand geraten - hoher Schaden

Am Samstagnachmittag geriet ein Mähdrescher auf einem Feld bei Grünsfeld in Brand. Während des Dreschens von Getreide qualmte es zunächst im Bereich des Motors. Kurz danach waren auch Flammen zu sehen. Der 65-jährige Fahrer wollte den Band mit einem Feuerlöscher selbst bekämpfen, was ihm jedoch nicht gelang. So verständigte er die Feuerwehr. Diese konnte den Brand mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften rasch löschen. Am Mähdrescher entstand vermutlich ein Totalschaden in Höhe von ca. 40 000 Euro.

Hohenlohekreis

Forchtenberg: Sittenstrolch festgenommen

Am Samstagmittag wollte eine 32-jährige Mutter mit ihren drei Kindern einen Spielplatz im Mühlweg in Forchtenberg besuchen. Hier fiel der 32-Jährigen ein 22-jähriger Mann auf, der sich der Familie näherte und auf einer Bank Platz nahm. Während der Mann die Mutter mit ihren Kindern im Blick behielt, öffnete er seine Hose und zeigte sein Geschlechtsteil. Die Familie verließ richtigerweise den Spielplatz und verständigte sofort die Polizei. Im Rahmen einer sofortigen Fahndung durch mehrere Streifen des Polizeireviers Künzelsau konnte der 22-Jährige wenig später in Forchtenberg aufgegriffen und vorläufig festgenommen werde. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Neckar-Odenwald-Kreis

Adelsheim: Brand in Keller - Frau verletzt

Am Sonntag kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand in einem Kellerraum einer Doppelhaushälfte in Adelsheim. Gegen 04.00 Uhr bemerkte das zu diesem Zeitpunkt schlafende Ehepaar eine starke Rauchentwicklung in dem Haus. Die beiden Personen verließen dieses umgehend und meldeten sich bei einem Nachbarn. Dieser wiederum verständigte sofort die Feuerwehr. Durch deren rasches Eingreifen konnte der Brand schnell gelöscht werden. Die Ermittlungen ergaben, dass vermutlich ein technischer Defekt an einem Elektrogerät den Brand ausgelöst hatte. Die Ermittlungen sind diesbezüglich jedoch noch nicht abgeschlossen. Die 59-jährige Bewohnerin des Hauses wurde durch Rauchgase leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ihr 52-jähriger Ehemann blieb zum Glück unverletzt. Der in dem Kellerbereich entstandene Sachschaden dürfte ca. 10 000 Euro betragen. Das Ehepaar konnte das Haus erst wieder betreten, nachdem die Feuerwehr, die mit 6 Fahrzeugen und ca. 60 Einsatzkräften am Brandort tätig war, für eine entsprechende Durchlüftung gesorgt hatte. Hinweis: Es ist derzeit nicht bekannt, ob das Ehepaar aufgrund eines Rauchmelders auf den Brand aufmerksam wurde.

Werner Lösch

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