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 Karlsruhe

Feuerwehreinsätze in Karlsruhe

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  • PKW von Straße abgekommen

    Bretten-Dürrenbüchig (ots) - Am frühen Montagmorgen wurden die Abteilungen Bretten, Diedelsheim und Dürrenbüchig gegen 4:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B 293 nahe Dürrenbüchig alarmiert. Ein aus Bretten kommender PKW kam letztendlich aus bislang unbekannter Ursache links von der Straße ab, prallte gegen einen Baum drehte sich und blieb sodann in einem Graben liegen. Entgegen ersten Meldungen war die verunfallte Person nicht eingeklemmt, sondern lediglich eingeschlossen. Nach erfolgreicher Stabilisierung der verunfallten Person durch den Rettungsdienst wurde die Rettung vorgenommen. Da sich die Tür nicht öffnen ließ, musste das Dach mittels Schere entfernt werden, um die Person schonend befreien zu können. Während der Rettungsmaßnahmen war die B 293 kurzzeitig voll gesperrt. Die verletzte Person wurde mit schweren Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Freiwillige Feuerwehr Bretten war mit insgesamt 30 Mann und 7 Fahrzeugen unter der Leitung des Kommandanten Oliver Haas im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 3 Fahrzeugen (NEF, RTW, Notfallhilfe) zum Unfallort geeilt. 3 Streifen der Polizei sicherten die Einsatzstelle ab und begannen mit den Ermittlungen zur genauen Entstehungsursache. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe Pressestelle Andreas Bimmler Telefon: 0170 7789512 E-Mail: feuerwehr.pressestelle.kfvka5@gmx.de Internet: http://www.kfv-ka.de

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  • Ettlingen - Der Landkreis Karlsruhe eröffnet offiziell die Kreisfeuerwehrtage 2022

    Ettlingen (ots) - Zur Feuerwehr gehören nicht nur arbeitsreiche und mitunter lebensrettende Einsätze. Sie zeichnet sich auch aus durch Kameradschaft, Jugendarbeit und Hilfsbereitschaft. Sogar die Musik spielt eine große Rolle - wie die Spielmannzüge Leopoldshafen und Graben am Freitagabend gezeigt haben. Diese Vielfalt der Feuerwehren und ihre Bedeutung für die Gesellschaft wurden beim Empfang des Landkreises Karlsruhe deutlich. Mit der Veranstaltung, die am Freitag, 29. April, in der Stadthalle Ettlingen stattfand, eröffnete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel offiziell die Kreisfeuerwehrtage 2022. Mit dem Titel "Bevölkerungsschutz - wichtiger denn je" setzte er schon vorab ein Zeichen. Denn die Feuerwehren spielten nicht zuletzt in den Krisen der vergangenen Jahre eine tragende Rolle. Eine davon: die Corona-Pandemie. Sie war auch der Grund dafür, dass die Kreisfeuerwehrtage nicht wie geplant alle sieben Jahren und damit 2021 wieder stattfinden konnten, sondern ins Jahr 2022 verschoben werden mussten. Erstmals gibt es aus diesem Anlass anstatt nur über einige Tage verteilt über das gesamte Sommerhalbjahr im Landkreis eine Reihe von Veranstaltungen des Kreisfeuerwehrverbandes. "Die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises können sich glücklich schätzen, solche Feuerwehren an ihrer Seite zu wissen", betonte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel in seiner Begrüßungsrede am Freitag. Unter den Gästen waren Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, Rettungsdienste, Bundeswehr sowie der Kommunal- und Landespolitik. "Wie leistungsfähig unsere Feuerwehren sind, haben diese schon auf unterschiedlichste Art bewiesen: bei der Hochwasser-Katarstrophe im Juli 2021, während der Corona-Pandemie und jüngst mit ihrer Hilfe in der Ukraine-Krise. Das zeigt, wie wichtig du wertvoll der Dreiklang aus optimaler Ausstattung, hohem Ausbildungsgrad und motivierten Einsatzkräften ist", sagte der Landrat. Bei der Talkrunde, moderiert durch Jürgen Essig, ergänzte Eckhard Helms, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Karlsruhe, zudem, welchen Einfluss auch die Unterstützung der Familie sowie der Arbeitgeber in diesem Bereich hätten - besonders mit Blick auf das Ehrenamt. Neben ihm und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel nahmen auch Johannes Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Ettlingen, und Susanne Rein, Zugführerin beim Hochwassereinsatz im Landkreis Trier-Saarburg, an dem Gespräch teil. Im Mittelpunkt standen unter anderem Reins Erlebnisse aus dem Einsatz im Katastrophengebiet und die Rolle, die Landkreise und Kommunen im Bevölkerungsschutz einnehmen. Bei einem Punkt waren sich alle Talk-Gäste einig: Bevölkerungsschutz beginnt bei der Eigenverantwortung, die jede Einwohnerin und jeder Einwohner für sich selbst übernehmen. Dem Kreisfeuerwehrverband war es darüber hinaus ein Anliegen, den feierlichen Rahmen zu nutzen und jene zu ehren, die sich besonders für die Belange engagieren. Eckhard Helms übergab die Auszeichnungen gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Agathe Meinzer. Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber erhielten Michael Hambsch, Landesbeauftragter des Technischen Hilfswerk Baden-Württemberg, der sich seit vielen Jahren verantwortlich im Führungsstab der Feuerwehren des Landkreises Karlsruhe engagiert, und Stefan Sebold, Leiter der Integrierten Leitstelle für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Bernhard Bösherz, bis zu seinem Ruhestand langjähriger Amtsleiter im Landratsamt Karlsruhe, wurde mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Gold ausgezeichnet. Unterkreisführer a.D. Michael Nees bekam das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen. Der Bürgermeister der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen Bernd Stober wurde für seine beispielhafte Unterstützung der Feuerwehr auch auf Kreisebene mit der Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet. Es war die höchste, an diesem Abend verliehene Auszeichnung. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe Pressesprecher Edgar Geißler Telefon: 0171 1222723 E-Mail: edgar.geissler@kfv-karlsruhe.de Internet: http://www.kfv-ka.de

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  • Feuer zerstört Dachgeschoss

    Malsch (LK Karlsruhe) (ots) - Zu einem Dachstuhlbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Malsch am Freitag, 22.04.2022 gegen 13:40 Uhr in die Rosenstraße alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einem Brandausbruch im Dachgeschoss einer Doppelhaushälfte. Die in dieser Etage wohnende Mutter konnte sich mit ihrer 5-jährigen Tochter selbständig ins Freie retten, während ihre im 1. Obergeschoss lebende, nicht gehfähige Großmutter mittels Tragetuch durch einen Trupp der Feuerwehr gerettet werden musste. Während die Rettung im ersten Geschoss in vollem Gange war, wurde im Dachgeschoss eine Brandbekämpfung durch einen Trupp unter Atemschutz vorgenommen. Durch den massiven Einsatz von Löschwasser konnte der Brand zwar schnell bekämpft werden, dennoch war die Brandausbreitung derweil fortgeschritten, so dass die Dachhaut beschädigt und das Gebäude vorerst nicht mehr bewohnbar ist. Mit Hilfe einer Drehleiter wurde vorsorglich die Dachhaut weiter geöffnet und weitere Glutnester abgelöscht. Durch die Vornahme von 2 B-Rohren und deren gezielten Einsatz konnte die nicht vom Brand betroffene Doppelhaushälfte vor weiterem Schaden geschützt werden. Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz beendet. Im Einsatz waren alle 3 Abteilungen der Gemeinde Malsch, sowie die Kameraden aus Ettlingen unter der Leitung des Malscher Kommandanten Gernot Schneider. Personalstärke war an diesem Freitagnachmittag 57 Mann. 20 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren unter der Leitung des Organisatorischen Leiters Stefan Sebold im Einsatz. Die Polizei eilte mit 2 Streifen nach Malsch. Die Entstehungsursache sowie die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unklar. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe Pressestelle Andreas Bimmler Telefon: 0170 7789512 E-Mail: feuerwehr.pressestelle.kfvka5@gmx.de Internet: http://www.kfv-ka.de

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  • Brand in Papierpresse rechtzeitig gelöscht

    Kirrlach (ots) - Am Dienstagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Waghäusel um 9:24 Uhr zu einem Brand einer Papierpresse in einem Supermarkt in der Bruchsaler Straße im Ortsteil Kirrlach alarmiert. Während ein Mitarbeiter mit einem Feuerlöscher erste Löschmaßnahmen ergriff und sich hierbei leichte Verletzungen der Atemwege zuzog, evakuierten seine Kolleginnen die ca. 40 - 50 anwesenden Personen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden ihnen die Meldung "Markt geräumt" mitgeteilt; somit konnte der Angriffstrupp mit dem ersten C-Rohr den Inhalt der Papierpresse ablöschen. Im Anschluss wurde das Brandgut ausgeräumt und im Freien nochmals sorgfältig abgelöscht. Eine Kontrolle der abgehängten Decke ergab, dass sich das Feuer nicht ausbreiten konnte. Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen war der Einsatz für die Feuerwehr nach ca. 2 Stunden beendet. Aufgrund des Systemausfalls der Lüftungsanlage konnte sich Brandrauch im Verkaufsraum ausbreiten. Aufgrund dessen, sowie Löschwasser, das sich in geringen Mengen im Laden verteilte, blieb der Markt für einige Zeit geschlossen. Weitere verletzte Personen waren glücklicherweise nicht zu beklagen. Die Freiwillige Feuerwehr Waghäusel war mit insgesamt 26 Einsatzkräften unter der Leitung ihres Kommandanten Roland Öchsler im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einer Personalstärke von 13 Personen in der Bruchsaler Straße - die Polizei sicherte mit 2 Streifen die Einsatzstelle ab. Der Sachschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt - die Entstehungsursache ist unklar. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe Pressestelle Andreas Bimmler Telefon: 0170 7789512 E-Mail: feuerwehr.pressestelle.kfvka5@gmx.de Internet: http://www.kfv-ka.de

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  • Feuerwehr rettet sechs Personen aus Dachgeschosswohnung

    Waldbronn (ots) - Durch die Integrierte Leitstelle Karlsruhe wurde die Freiwillige Feuerwehr Waldbronn am frühen Mittwochmorgen zu einem Gebäudebrand in der Fabrikstraße im Ortsteil Etzenrot alarmiert. Unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Jochen Ziegler waren 45 Feuerwehrangehörige aus den drei Feuerwehrabteilungen der Gemeinde Waldbronn mit einer Drehleiter, vier Löschfahrzeugen und weitern Feuerwehrfahrzeugen im Einsatz. Aus einem größeren Gebäudekomplex dran starker Rauch nach außen. "Erst nachdem wir mit der Drehleiter den Dachbereich ausgeleuchtet und erkundet hatten, konnten wir den Brandherd im Dachgeschoss eines Gebäudeteiles lokalisieren", berichtet Einsatzleiter Ziegler über die aufwändige Suche nach der Ursache der starken Rauchentwicklung. Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten aus dieser Wohnung fünf Personen über die baulichen Rettungswege und eine Person musste über die Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. "Von den durch die Feuerwehr Geretteten hatten sich fünf Personen durch den Rauch mittelschwer und eine Person leicht verletzt", so Scott Gilmore von ProMedic als organisatorischer Leiter Rettungsdienst. "Mit insgesamt fünf Rettungswagen wurden die Patienten zur weiteren Behandlung in Kliniken nach Karlsruhe und Pforzheim eingeliefert", berichtet Gilmore weiter. Es waren auch ein Notarzt und fünf Angehörige der DRK-Bereitschaft Etzenrot für die rettungsdienstlichen Aufgaben an der Einsatzstelle. Es brannte im Flur des Dachgeschosses ein Schuhregal. "Wir konnten das Feuer rasch mit einem C-Rohr löschen und das Gebäude mit Hochleistungslüftern von dem Rauch befreien", berichtet Jochen Ziegler zu der weiteren Tätigkeit der Feuerwehr. Das Dachgeschoss ist durch das Feuer nicht mehr bewohnbar. Vier Beamtinnen und Beamte vom Polizeirevier Ettlingen haben die insgesamt 48 Bewohnerinnen und Bewohner, die alle von der Feuerwehr ins Freie verbracht wurden, erfasst. Durch die Vermittlung von Bürgermeister Franz Masino konnten durch die Gemeindeverwaltung Ersatzräume in den nahen Einrichtungen der Gemeinschafts- und Anschlussunterbringung zur Verfügung gestellt werden. Masino, der nach seinen Angaben noch 49 Tage Amtszeit als Ortsoberhaupt der Bädergemeinde am Rande des Nordschwarzwalds vor sich hat, kam persönlich zur Einsatzstelle. Er machte sich ein Bild vom Schadensausmaß und der Arbeit der Rettungskräfte. Die Ursache des Feuers und die Summe der Schäden am Gebäude und den Einrichtungen konnten derzeit noch nicht ermittelt werden. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe Pressesprecher Edgar Geißler Telefon: 0171 1222723 E-Mail: feuerwehr.pressestelle.kfvka3@gmx.de Internet: http://www.kfv-ka.de

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  • Kellerbrand schnell gelöscht

    Karlsdorf-Neuthard (ots) - Karlsdorf-Neuthard Am Sonntagmorgen brannte die Heizung in einem Wohnhaus in der Neutharder Gartenstraße. Vermutlich durch einen technischen Defekt ist der Ölbrenner an der Heizungsanlage in Brand geraten. Aufgeschreckt durch die Rauchmelder alarmierte die Betreuerin die Feuerwehr und bat Nachbarn um Hilfe. Durch deren beherzten Einsatz konnte der an den Rollstuhl gebundene Hausbewohner und seine Betreuerin noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus der schon stark verrauchten Erdgeschoßwohnung in Sicherheit gebracht werden. Die örtliche Feuerwehr war schnell zur Stelle und konnte mit einem C-Rohr das Feuer im Keller löschen. "Wir hatten durch die starke Rauchentwicklung keine Sicht im Gebäude und konnten den Brandherd nur aufgrund der präzisen Angaben des Nachbarn rasch im Keller erreichen", berichtete der Führer des ersten Atemschutztrupp der Feuerwehr. Mit Hochleistungslüftern wurden alle Räume anschließend entraucht. Unter der Führung von Feuerwehrkommandant Björn Brenner waren 35 Feuerwehrangehörige mit drei Löschfahrzeugen im Einsatz. Die hinzugezogene Notärztin konnte bei den Geretteten keine Verletzungen feststellen. Vom Rettungsdienst waren noch ein Rettungswagen, die Notfallhilfe und die DRK-Bereitschaft Neuthard an der Einsatzstelle. Von der Polizei war die Besatzung eines Streifenwagens vom Polizeirevier Bruchsal im Einsatz. Durch die Vermittlung von Bürgermeister Sven Weigt konnten die Personen im örtlichen Seniorenheim vorübergehend untergebracht werden. Das Wohnhaus kann derzeit wegen der Schäden durch den Rauch nicht bewohnt werden. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe Pressesprecher Edgar Geißler Telefon: 0171 1222723 E-Mail: feuerwehr.pressestelle.kfvka3@gmx.de Internet: http://www.kfv-ka.de

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  • Großbrand auf Reiterhof vernichtet Scheune mit Heulager

    Ettlingen (ots) - Am Freitagvormittag wurde die Freiwillige Feuerweht Ettlingen über die Integrierte Leitstelle Karlsruhe zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens beim Reiterhof Seehof in Ettlingen alarmiert. "Als wir mit dem ersten Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eingetroffen sind, stand eine Halle mit gelagertem Heu bereits im Vollbrand", berichtet die Feuerwehr Ettlingen. Die Feuerwehr war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Martin Knaus in der Erstphase mit mehreren Tanklöschfahrzeugen zur Brandbekämpfung im Einsatz. Die Fahrzeuge wurden im Pendelverkehr bis zum Aufbau einer langen Schlauchleitung für die Wasserversorgung eingesetzt. Hierbei haben Kräften aus der Feuerwehr Rheinstetten und von den Freiwilligen Feuerwehren Karlsruhe-Rüppurr und Karlsruhe-Wolfartsweier mit Tanklöschfahrzeugen und einem Gerätewagen mit Schlauchleitung die Feuerwehr Ettlingen unterstützt. "Zur Sicherstellung der Wasserversorgung für unsere Einsatzkräfte mussten wir zwei Leitungen mit jeweils über 1.000m Länge bis zur Tankstelle am Seehof verlegen", berichtet Einsatzleiter Knaus zu den erschwerten Bedingungen mit der Löschwasserversorgung. Zu den sehr langwierigen Nachlöscharbeiten wurden noch Ablösekräfte aus den Feuerwehren Waldbronn, Malsch und Rheinstetten hinzugezogen. Die Feuerwehr war mit insgesamt 100 Einsatzkräften, zehn Löschfahrzeugen und weiteren Geräte-, Mannschaftstransport-und Einsatzleitungsfahrzeugen vor Ort. Gebrannt haben in einer Lagerhalle 400 Heuballen. Die Ballen mussten im weiteren Verlauf des Einsatzes mit einem Radlader ins Freie gebracht werden, um diese dann dort ablöschen zu können. Durch das Feuer erheblich beschädigt wurde auch ein landwirtschaftlicher Anhänger. Der Gesamtschaden am Gebäude und dem eingelagerten Futtermittel wird auf über 150.000 Euro geschätzt. "Es ist für mich nicht zu erklären, wie unsere drei Rinder das Feuer völlig unbeschadet überstanden haben," berichtet der Landwirt vor Ort. In einem Gatter, das ebenfalls in dem ca. 25m mal 10m großen Gebäude aufgestellt war, wurden drei Rinder gehalten. Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte gelangten diese ins Freie und wurden auf einem nahen Feld eingefangen und in Sicherheit gebracht. Die Polizei vom Revier Ettlingen war mit acht Beamtinnen und Beamte am Einsatzort. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Es wird jedoch in verschiedenen Richtungen ermittelt. Für die Verlegung der Schlauchleitungen mussten mehrere Straßen von der Polizei gesperrt werden. Der Sanitätsdient war unter der Leitung von Scott Gilmore von der ProMedic mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Rettungswagen und der Sanitätsbereitschaft Ettlingen mit insgesamt acht Personen vor Ort. Verletzt hat sich bei dem Brand niemand. Die Bevölkerung wurde über die Warnapp NINA auf die starke Rauchentwicklung beim Seehof hingewiesen. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe Pressesprecher Edgar Geißler Telefon: 0171 1222723 E-Mail: feuerwehr.pressestelle.kfvka3@gmx.de Internet: http://www.kfv-ka.de

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  • Das THW stellt sich den Feuerwehren in einem Online-Themenabend vor

    Feuerwehrverbände im Regierungspräsidium Karlsruhe (ots) - Zu einem weiteren Online-Themenabend haben die Feuerwehrverbände im Regierungspräsidium Karlsruhe eingeladen. Thema des Meetings war "Vorstellung des THW - Struktur - Fähigkeiten. Die Begrüßung der Teilnehmenden erfolgte durch Eckhard Helms, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe. Er begrüßte als Referenten des Abends Thorsten Haag. Er vertrat den Landesbeauftragten Michael Hambsch, der zu einem Auslandseinsatz des THW in Madagaskar weilt. Thorsten Haag stellte sich per Videotool der Runde vor. Er ist Sachbearbeiter Einsatz beim THW und kommissarischer Leiter der Regionalstelle Karlsruhe. Er ist seit 20 Jahren hauptamtlich beim THW, das bereits 1950 gegründet wurde, tätig. Die überwiegende Mehrzahl der Helferinnen und Helfer sind mit einem Anteil von 98% dagegen ehrenamtlich tätig. Das THW ist eine Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums. Es gliedert sich in 668 Ortsverbände in ganz Deutschland. Ausstattung und Ausbildung sind einheitlich. "In Hamburg ist ein Gerätewagen exakt gleich wie ein solcher in Karlsruhe" berichtet er zu der einheitlichen Ausstattung seiner Behörde. Die Feuerwehren arbeiten sehr gut und schon sehr lange mit den Einheiten des THW zusammen. So wirken die Mitglieder des THW auch in den Führungsstäben der Kreisfeuerwehren mit. Zur Struktur führt er aus, dass die Behörde sich für den ganzen Bundesbereich organisiert. Gegliedert ist das THW in acht Landesverbände wobei nur Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ein eigener Landesverband sind. Alle anderen Landesverbände umfassen mehrere Städte und Bundesländer. Es gibt zusätzlich drei Schulstandorte, wobei in Neuhausen ein solcher Standort auch in Baden-Württemberg ist. Weiterhin gibt es 66 Regionalstellen und zu diesen Stellen gehören die 668 Ortsverbände(davon 94 in BW). Rechtlich gibt es als Grundlage das THW-Gesetz. Die Bahn, die Polizei und andere Behörden werden bei Einsätzen durch die Einheiten des THW auf Anforderung unterstützt. Die Regionalstelle Karlsruhe ist für den Bereich des Regierungsbezirks Karlsruhe zuständig. Es gehören hierzu der Regionalbereich Karlsruhe mit insgesamt 11 Ortsverbänden und auch der Regionalbereich Mannheim und aus den Regionalbereichen Stuttgart und Tübingen einzelne Ortsverbände zur Regionalstelle Karlsruhe. Zum Aufbau eines Ortsverbandes berichtet Haag sehr ausführlich. Hierzu stellte er das modulare Aufbaukonzept vor. Es gibt immer einen technischen Zug. Dieser gliedert sich in einen Zugtrupp und mindestens eine Bergegruppe und eine Fachgruppe. Hinzu kommen die überörtlichen Fachgruppen. Ergänzt werden diese Einheiten durch die überregionalen Fachgruppen. Eine solche Fachgruppe wäre zum Beispiel die Fachgruppe Brückenbau, der verstärkt im Ahrtal zum Einsatz kam. "Ich schlage Ihnen immer vor, dass sie bei der Anforderung des THW zuerst einen Fachberater hinzuziehen", empfiehlt Haag zur Zusammenarbeit mit der Feuerwehr im Einsatzfall. Der Fachberater des THW kommt nach der Alarmierung durch die ILS vor Ort und klärt die möglichen Unterstützungsangebote für den Einsatz ab. Der Fachberater gibt dann die Empfehlung an den Einsatzleiter die entsprechenden Einheiten des THW zu alarmieren. Es gibt aktuell einen Bestand von 8.500 Einsatzfahrzeugen des THW bundesweit für die verschiedenen Aufgaben. Haag stellt nun im Einzelnen die verschiedenen Fachgruppen, deren Einsatzmöglichkeiten und die Ausstattung vor. Er berichtet auch, dass die Aufgaben und Ausrüstungen immer wieder den Anforderungen angepasst werden. So gibt es neuerdings auch eine Drohnengruppe, die das Einsatzspektrum erweitert. Es gibt auch Einheiten für den Auslandseinsatz. Sie kommen oft nach Erbeben zum Einsatz. Die Einheit ist 6 Stunden nach der Alarmierung abflugbereit und kann 10 Tage autark am Einsatzort arbeiten. Michael Hambsch ist aktuell mit einer solchen Einheit nach einem Zyklon in Madagaskar zur Trinkwasseraufbereitung im Einsatz. Was kostet ein THW Einsatz? Sofern Verursacher oder Kostenträger gekannt sind, rechnet das THW seine Kosten in der Regel ähnlich wie die Feuerwehr ab. Durch eine aktuelle Änderung des THW-Gesetzes kann aber auch auf die Kosten verzichtet werden. Voraussetzung ist aber, dass der Träger selbst keine Kostenerstattung geltend machen kann. Fachkundig und gekonnt konnte Thomas Haag aus der Runde der Teilnehmer deren Fragen zu seinem Vortrag beantworten. Auf eine konkrete Frage berichtet Haag noch, dass die Einheiten des THW sowohl mit Digitalfunk als auch noch mit dem Analogfunk ausgestattet sind. Ein fachkundiger Feuerwehrangehöriger in der Teilnehmergruppe stellt auf eine Rückfrage auch die Möglichkeiten der organisationsübergreifenden Kommunikation im Digitalfunk vor. Michael Schwall berichtete über die gute Zusammenarbeit mit Einheiten des THW bei einer Hilfsaktion der Feuerwehren. Er nutzte die Gelegenheit um sich hier nochmals bei den Einheiten zu bedanken. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe Eckhard Helm bedankte sich für den interessanten und informativen Vortrag bei Thorsten Haag und bei allen Teilnehmenden für das Interesse. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe Pressesprecher Edgar Geißler Tel: 0171 1222723 E-Mail: pressesprecher@kfv-karlsruhe.de Internet: http://www.kfv-ka.de

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Karlsruhe

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