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Unbekannte Täter erbeuten Bargeld mit Schockanruf: Kripo erbittet Hinweise auf Abholer

Kassel (ots) - Kassel-Mitte:

Unbekannte haben mit einem sogenannten Schockanruf am gestrigen Dienstag eine Seniorin aus Kassel um ihre Ersparnisse gebracht. Einer der Täter hatte die Frau angerufen und sich als Polizeibeamter ausgegeben. Er schilderte, dass die Tochter der Seniorin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und zur Abwendung einer Gefängnisstrafe Geld bezahlt werden müsse. Die unter Schock stehende Frau übergab daraufhin mehrere Tausend Euro vor einem Mehrparteienhaus in der Wilhelmshöher Allee an einen Abholer. Die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo erhoffen sich nun durch die Veröffentlichung des Falls, Hinweise auf die Täter zu erhalten.

Der Anruf des vermeintlichen Polizisten war am gestrigen Dienstagnachmittag auf dem Telefon der Frau eingegangen. Glaubhaft berichtete der Mann am anderen Ende der Leitung, dass ihre Tochter einen tödlichen Unfall verursacht habe. Um eine Inhaftierung der Tochter zu verhindern, sei die sofortige Zahlung einer Kautionssumme an die Gerichtskasse erforderlich. Die schockierte Seniorin stellte schließlich mehrere Tausend Euro in Aussicht, über die sie unglücklicherweise tatsächlich kurzfristig verfügen konnte. Die Betrüger am Telefon dirigierten das Opfer zu dem Mehrparteienhaus in der Wilhelmshöher Allee, Ecke Fröbelstraße, wo sie gegen 14:45 Uhr vor dem Hauseingang das Geld an einen Mann übergab. Kurze Zeit später vertraute sich das Opfer einem Nachbarn an, der den Betrug erkannte und sofort die Polizei alarmierte.

Von dem Geldabholer liegt folgende Beschreibung vor:

- 38 bis 40 Jahre alt, ca. 1,82 Meter groß, normale Statur, schwarze gewellte Haare, trug eine Mund-Nasen-Bedeckung, südländisches Erscheinungsbild, bekleidet mit einem weißen Hemd und einer blauen Jeans, hatte eine Geldmappe dabei, in die er das Bargeld steckte.

Zeugen, die die Übergabe des Geldes beobachtet haben oder den Kriminalbeamten der EG SÄM Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Ulrike Schaake

Pressesprecherin Tel.: 0561 - 910 1021

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen Grüner Weg 33 34117 Kassel Pressestelle Telefon: +49 561 910 1020 bis 23 Fax: +49 611 32766 1010 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit Polizeiführer vom Dienst (PvD) Telefon: +49 561-910-0 E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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