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Kiel: Verkehrskontrollen im Innenstadtbereich

Kiel (ots) - Am Dienstag kontrollierten Beamtinnen und Beamte des 2. Polizeireviers im Innenstadtbereich an verschiedenen Orten im Zeitraum von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr den Radverkehr. Ihren Schwerpunkt setzten die fünf Beamten und eine Beamtin auf Verstöße, aus denen die Hauptunfallursachen von Radfahrenden resultieren. Zur Kontrolle nutzten zwei Beamte auch ihr Dienstrad.

Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 110 Radfahrende. Bei 72 von ihnen wurde ein ordnungswidriges Fehlverhalten sanktioniert. 21 Radfahrende missachteten das Rotlicht der Lichtzeichenanlagen. 6 Radfahrende nutzten verbotswidrig ihr Smartphone während der Fahrt. 8 weitere Radfahrende fuhren mit ihrem Fahrrad auf der falschen Straßenseite oder auf dem Gehweg und 37 Radfahrende nutzten ihr Fahrrad verbotswidrig in der Fußgängerzone. Die kontrollierten Radfahrenden erwartet nun ein Verwarn- bzw. Bußgeld in Höhe von 20 - 100 Euro. Darüber hinaus kontrollierten und sanktionierten die Beamtinnen und Beamten einen PKW-Fahrer, der ein Verkehrszeichen "Verbot der Einfahrt" missachtete sowie einen E-Scooter-Fahrer, der ebenfalls durch die Fußgängerzone gefahren war. E-Scooter dürfen in der Zeit, in der Fahrräder in Fußgängerzonen nicht benutzt werden dürfen, ebenfalls nicht gefahren werden.

Der überwiegende Teil der betroffenen Radfahrenden zeigte sich auf den begangenen Verstoß angesprochen einsichtig. Lediglich in einigen wenigen Fällen reagierten die Betroffenen uneinsichtig. Auch von anderen Verkehrsteilnehmern, überwiegend passierende Fußgänger, kam viel Zuspruch für die Kontrollmaßnahmen der Beamtinnen und Beamten.

Während die Zahl der verunglückten Verkehrsteilnehmer im Jahr 2020 über alle Gruppen hinweg grundsätzlich zurückgegangen ist, ist die Zahl der verunglückten Radfahrer als einzige Gruppe der Verkehrsteilnehmer 2020 gestiegen. Sie erreichte damit einen neuen Höchststand der letzten zehn Jahre. Aus diesem Grund hat die Polizeidirektion Kiel im Mai 2020 die "Verkehrssicherheitsinitiative Radverkehr" ins Leben gerufen. Hier soll durch konzentrierte Schwerpunktsetzung, wie beispielsweise der heute durchgeführten Kontrolle, die Anzahl der verunglückten Radfahrer gesenkt werden.

Die Polizeidirektion Kiel wird auch in Zukunft weitere Kontrollen durchführen.

Björn Gustke

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