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Schwerer Unfall auf B482 sorgt für Vollsperrung

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Porta Westfalica (ots) -

Am Dienstagmorgen ist es um kurz vor 9.30 Uhr auf B482 im Bereich Hausberge zu einem schweren Verkehrsunfall unter Beteiligung von vier Fahrzeugen gekommen. Drei Personen verletzten sich und kamen in umliegende Krankenhäuser.

Den ersten Erkenntnissen zufolge hatte ein Mann (66) aus Bielefeld die B482 aus Fahrtrichtung Petershagen kommend in einem Sattelzug befahren und war mit diesem zur Autobahn hin unterwegs. Kurz hinter der Weserbrücke beabsichtigte der LKW-Fahrer offenbar die verwendete linke Fahrspur zu verlassen und fuhr auf den rechten Fahrstreifen. Dort befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Höhe des Führerhauses in gleicher Fahrtrichtung ein von der Weserbrücke auffahrender Ford mit einem 53-jährigen Portaner am Steuer. Beim Spurwechsel kam es zur Kollision beider Kraftfahrzeuge, woraufhin der Mondeo vor den LKW geriet und von dort in den Begegnungsverkehr schleuderte. Eine entgegenkommende 35 Jahre alte Bulli-Fahrerin aus Lemgo konnte nicht mehr bremsen und kollidierte mit dem außer Kontrolle geratenen Wagen. Der nachfolgende BMW eines Mannes (40) aus Löhne wurde von umherfliegenden Splittern leicht beschädigt. Er kam rechtzeitig zum Stehen und konnte Schlimmeres vermeiden.

Notarzt und Rettungskräfte kümmerten sich um die offenbar schwer verletzte Lemgoerin und den ebenfalls verletzten 53-Jährigen sowie seinen gleichaltrigen Beifahrer. Während Letztere in das Krankenhaus Bad Oeynhausen gebracht wurden, lieferte man die 35-Jährige zur weiteren Behandlung ins Klinikum Minden ein. Ihr Beifahrer (35) blieb dem Anschein nach genauso wie die weiteren Unfallbeteiligten körperlich unversehrt.

Zur Unfallaufnahme wurde die Unglücksstelle weiträumig bis etwa 10.45 Uhr gesperrt. Am Einsatz waren zahlreiche Streifenwagenbesatzungen beteiligt. Zur Verkehrssteuerung wurden Verkehrsteilnehmer durch die Beamten frühzeitig abgeleitet. Angehörige der Feuerwehr kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Für die schwer beschädigten Ford und VW Bulli forderte man ein Abschleppunternehmen an. Der Sattelzug und der BMW blieben fahrbereit und konnten die Unfallstelle eigenständig verlassen. Den Einschätzungen der Beamten nach dürfte der Gesamtschaden beträchtlich ausfallen und sich in einem fünfstelligen Betrag widerspiegeln.

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