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Unbekannte entwenden E-Bikes von Campingplätzen - Polizei rät, hochwertige Räder über Nacht gut zu sichern

Tobias Arhelger / Adobe Stock

Gemeinde Hohenkirchen (ots) -

In der Nacht vom 05. zum 06. Juni entwendeten Unbekannte im Gemeindebereich Hohenkirchen fünf E-Bikes und verursachten damit einen Schaden von etwa 10.000 Euro.

Der oder die Täter nutzen offenbar den Schutz der Dunkelheit, um im Bereich des Campingplatzes Beckerwitz vier E-Bikes zu stehlen. Auf einem Campingplatz an der Wohlenberger Wiek wurde in der Nacht zum 06. Juni ein weiteres E-Bike entwendet.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die relevante Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei in Grevesmühlen unter der Telefonnummer 03881 720 0 zu melden.

Um sich möglichst effektiv vor Fahrraddieben zu schützen, rät die Polizei folgendes:

Während günstige Fahrradschlösser häufig schnell und unkompliziert mit einfachen Hilfsmitteln geknackt werden können, bieten hochwertige Schlösser mit hoher Sicherheitsstufe einen besseren Schutz. Um es dreisten Langfingern nicht unnötig leicht zu machen, sollte das Fahrrad zudem immer mit dem Rahmen an fest verankerten Objekten angeschlossen werden.

Leicht zu entfernende Zubehörteile, wie Akkus oder E-Bike-Fahrradcomputer, sollten nicht am Fahrrad verbleiben. Ohne diese Zubehörteile ist das Fahrrad weniger attraktiv für potentielle Diebe. Zwar lässt sich das E-Bike starten und das Licht anschalten, jedoch funktioniert der Antrieb nicht.

Zudem wird davon abgeraten, hochwertige Fahrräder und E-Bikes über Nacht auf dem Fahrradträger zu lassen. Nach Möglichkeit sollten Räder über Nacht in verschlossenen Räumen abgestellt werden. Feriengästen wird empfohlen, in der Ferienunterkunft derartige Unterstellmöglichkeiten zu erfragen.

Für eine Identifizierung sind Fahrraddaten, wie z. B. die Rahmen- oder Codiernummern, wichtig. Das hilft der Polizei, die rechtmäßigen Eigentümer gestohlener Räder zu finden. Um Daten des Rades im Falle eines Diebstahls parat zu haben, empfiehlt sich die Nutzung einer Fahrradpass-App. Hier können Rahmennummer und Fotos eingespeichert und bei Bedarf abgerufen werden.

Zusätzlich kann ein versteckter Sender, ein GPS-Tracker, am Fahrrad angebracht werden. Dieser übermittelt laufend den aktuellen Standort des Rades. Wird das abgestellte Rad bewegt, sendet der Tracker per SMS einen Alarm auf das Mobiltelefon des Radbesitzers.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Wismar Pressestelle Jessica Lerke, Franzisca Ertel Telefon 1: 03841/203 304 Telefon 2: 03841/203 305 E-Mail: pressestelle-pi.wismar@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de

Informationsangebot in sozialen Netzwerken: https://twitter.com/Polizei_NWM https://de-de.facebook.com/Polizeiwestmecklenburg

Original-Content von: Polizeiinspektion Wismar
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