Alle Meldungen in der Übersicht
In Kooperation mit: Polizei Presse

Feuerwehreinsatz am Büdelsdorfer Yacht Club: Katamaran droht zu sinken

DSC_9710.jpg

Rendsburg (ots) -

Am Ostersonntag, den 05. April 2026, wurde die Feuerwehr Büdelsdorf um 14:42 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Technische Hilfeleistung - Wasser" zum Büdelsdorfer Yacht Club alarmiert. Vor Ort drohte ein am Steg liegender Katamaran zu sinken.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte das Wasserfahrzeug bereits eine deutliche Schlagseite zur Backbordseite. Der Eigner befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Katamaran im Umbau, wodurch mehrere Öffnungen im Rumpf vorhanden waren. Vermutlich drückte der starke Wind Wasser in das Schiffsinnere, was schließlich zur Schieflage führte.

Zur Unterstützung wurden die Feuerwehr Borgstedt, der Löschzug Gefahrgut sowie das Technische Hilfswerk (THW) mit mehreren Booten hinzugezogen. Um eine mögliche Umweltgefährdung zu verhindern, wurden vorsorglich Ölsperren ausgebracht. Mittels einer Unterwasserdrohne der Feuerwehr Borgstedt wurde versucht, den Katamaran auf weitere Schäden zu untersuchen. Aufgrund der starken Windverhältnisse und der damit verbundenen Strömung war dies jedoch nur eingeschränkt möglich.

Das Technische Hilfswerk rückte mit mehreren Einheiten aus Schleswig-Holstein an. Für eine mögliche Bergung im Rahmen der Gefahrenabwehr wurde unter anderem ein Kran des THW Pinneberg in Stellung gebracht. Taucher des THW aus Schleswig konnten im weiteren Einsatzverlauf mehrere Öffnungen am Rumpf feststellen, durch die Wasser in das Boot eindrang.

In enger Abstimmung aller beteiligten Führungskräfte wurde ein gemeinsames Vorgehen festgelegt. Der Katamaran wurde durch Taucher zusätzlich mit Leinen gesichert. Eine weitere Ölsperre wurde auf der gegenüberliegenden Seite des Steges ausgebracht, sodass eine Gefährdung der Umwelt ausgeschlossen werden konnte. Der Eigner ist nun aufgefordert, ein Fachunternehmen mit der Bergung des Katamarans zu beauftragen.

Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes Rendsburg stellte die Verpflegung der Kräfte sicher und übernahm mit einem Rettungswagen die sanitätsdienstliche Absicherung.

Der Einsatz konnte gegen 22:00 Uhr beendet werden. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe kann derzeit noch keine Auskunft erteilt werden.

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde Daniel Passig Mobil: 0171 60 17 609 E-Mail: passig@kfv-rdeck.de

Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde
Inhalt melden
Der meinestadt.de Wochenstart
Abonniere unseren Newsletter und erhalte kostenlos Feuerwehrmeldungen und Nachrichten aus deiner Region.
Zur Newsletteranmeldung