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Unfall beschäftigt Landes- und Bundespolizei länger als gedacht

Hieronymus Ukkel / Adobe Stock

Podewall/Pomellen (ots) -

Heute Morgen gegen 07:25 Uhr hat es auf der Strecke zwischen Neubrandenburg und Altentreptow auf Höhe Podewall einen Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen gegeben. Beamte der Bundespolizeiinspektion Stralsund haben den Unfall live von der anderen Straßenseite aus mitbekommen und direkt bis zum Eintreffen der Landespolizei mit den ersten Maßnahmen begonnen.

Aus derzeitiger Sicht der Polizei wollte der Fahrer im vorausfahrenden Auto - einem Nissan - anscheinend ohne zu blinken abbiegen. Der Fahrer im VW dahinter kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und fuhr ins Auto rein.

Im Nissan des 40-jährigen Bulgaren saßen weitere Mitfahrer. Einer von ihnen, ein 53-jähriger Bulgare, wurde beim Unfall schwerverletzt und kam ins Klinikum. Der VW des 50-jährigen deutschen Autofahrers musste abgeschleppt werden. Das Auto der bulgarischen Besatzung war ebenfalls so sehr beschädigt, dass es abgeschleppt werden sollte. Der Fahrzeugführer entschied sich, das Auto in Eigenregie abschleppen zu lassen. Die Unfallaufnahme inklusive einer halbseitigen Straßensperrung war eigentlich nach etwa 90 Minuten vor Ort beendet.

Nach Einsatzende stellte die Polizei fest, dass der Mann "Abschleppen in Eigenregie" anscheinend anders interpretiert: Er hat das nahezu schrottreife Auto gar nicht abschleppen lassen, sondern fuhr selbst wieder mit dem Nissan und zwar in Richtung polnischer Grenze.

Wie das auffiel? Auf der Autobahn 11 stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk gegen 11:30 Uhr bei der Ausreisekontrolle einen PKW fest, der nicht mehr so richtig verkehrstauglich aussah. Nach ersten Recherchen wurde dann klar, dass es sich um den Unfallfahrer im Unfallauto handelt, das am Morgen professionell abgeschleppt werden sollte, da es nicht mehr zum Fahren taugt. Dem Autofahrer wurde die Weiterfahrt nun untersagt, die Autoschlüssel wurden sichergestellt. Er musste sich eine Alternative zur Weiterreise suchen.

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