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Ergebnisse der aktuellen Schwerpunktkontrollen im Mai: Fokus der Polizei auf die zweithäufigste Unfallursache

Tobias Arhelger-1 / Adobe Stock

Neubrandenburg/Rostock (ots) -

Eine rote Ampel übersehen, ein Stoppschild überfahren oder auf der Nebenstraße die Vorfahrt missachtet - schon ist der Unfall passiert. Die Themen Vorfahrt und Vorrang waren auch im Jahr 2025 die zweithäufigsten Unfallursachen im Land Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 2.700 Verkehrsunfälle stellte die Polizei des Landes 2025 aufgrund Vorfahrts- und Vorrangfehlern fest. In einigen solcher Verstöße bleibt es jedoch leider nicht immer nur bei Blechschäden. Im vergangenen Jahr starben insgesamt landesweit sechs Menschen bei Unfällen, verursacht durch Vorfahrts- und Vorrangfehler. Mehr als 600 Personen wurden zudem leicht- und mehr als 80 dabei schwerverletzt.

Grund genug also, für die Beamtinnen und Beamten der Polizei Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat bei den themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! den Fokus auf das Thema Vorfahrt/Vorrang zu legen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel auf dem Weg zur Vision Zero, also null Verkehrstote.

Zum Auftakt des monatlichen Schwerpunktthemas fanden am gestrigen Dienstag (05.Mai 2026) entsprechende Auftaktkontrollen statt. Dabei wurden insgesamt fast 400 Fahrzeuge kontrolliert. In 45 Fällen konnten die sich im Einsatz befindenden Beamtinnen und Beamten dabei Vorfahrts- oder Vorrangverstöße feststellen. Davon entfielen 32 auf den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und 13 auf den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock.

Neben den genannten Verstößen wurden zudem weitere Verstöße am gestrigen Tag aufgenommen. Darunter mehr als 200 Geschwindigkeitsverstöße (im PP Rostock 80; im PP Neubrandenburg mehr als 130), sowie 17 aufgrund der Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt (elf im Zuständigkeitsbereich des PP Rostock, sechs im Bereich des PP Neubrandenburg) und 16 wegen unerlaubter Überholvorgänge (alle im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Rostock festgestellt).

In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock werden den gesamten Monat Mai weiterhin verstärkt stationäre und mobile Kontrollen zu den genannten Schwerpunkten durchgeführt.

Rückfragen bitte an:

Für Medienvertreter: Caroline Kohl Polizeipräsidium Neubrandenburg Pressestelle Telefon: 0395/5582-2041 E-Mail: pressestelle-pp.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de

http://www.polizei.mvnet.de

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: Polizeipräsidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Neubrandenburg
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