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In Kooperation mit: Polizei Presse

Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet - Velbert / Hilden / Langenfeld - 2102128

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Mettmann (ots) - Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

--- Velbert ---

- ERFOLGSMELDUNG -

Am Samstagabend des 20.02.2021, um 21.40 Uhr, kam es an der Straße Oberer Eickeshagen im Velberter Ortsteil Langenberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein schwarzer PKW BMW Geländewagen, beim Ausparken in Höhe des Hauses Nr. 7, einen geparkten silbernen PKW Peugeot anfuhr und an der hinteren Stoßstange beschädigte. Obwohl dabei allein am Peugeot ein geschätzter Heckschaden in Höhe von 500,- Euro entstand, sahen Zeugen erstaunt, wie der schwarze BMW den Unfallort sofort verließ. Die Polizei wurde umgehend informiert. Mit dem von den Zeugen abgelesenen Kennzeichen konnte die Langenberger Halteranschrift des flüchtigen Fahrzeugs sofort ermittelt und auch nur wenige Minuten später überprüft werden. Dort wurde der noch spürbar betriebswarme BMW aufgefunden. Daran fanden sich korrespondierende Unfallschäden im Frontbereich in einer geschätzten Sachschadenshöhe von 800,- Euro. Auch die 58-jährige Halterin des BMWs konnte angetroffen werden. Diese stand deutlich unter Alkoholeinfluss, bestritt den Wagen zuvor gefahren zu haben. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,0 Promille (0,52 mg/l). Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen die 58-jährige, dringend tatverdächtige Velberterin sowie weitere Ermittlungen zur Trunkenheitsfahrt und Unfallflucht ein. Wegen der Möglichkeit einer Alkoholaufnahme nach dem Unfallgeschehen, wurde zur Beweisführung die ärztliche Entnahme von gleich mehreren Blutproben angeordnet und durchgeführt. Der nicht auffindbare Führerschein der Beschuldigten konnte noch nicht sichergestellt oder beschlagnahmt werden. Ihr wurde aber bis auf weiteres jedes Führen führerscheinpflichtiger Fahrzeuge ausdrücklich untersagt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen.

--- Hilden ---

In der Zeit vom Donnerstagabend des 18.02., 20.00 Uhr, bis zum Freitagmittag des 19.02.2021, 12.00 Uhr, parkte ein blauer PKW VW Golf auf der Köbener Straße in Hilden, in Höhe des Hauses Nr. 18 am rechten Fahrbahnrand. In dieser Zeit wurde der Golf von einem bislang noch unbekannten anderen Fahrzeug im linken Heckbereich angefahren und beschädigt. Obwohl dabei allein am blauen VW ein geschätzter Karosserie- und Lackschaden in Höhe von 2.500,- Euro entstand, entfernte sich der noch unbekannte Verursacher mit seinem Fahrzeug vom Unfallort ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898-6410, jederzeit entgegen.

--- Langenfeld ---

In diesem Fall sucht die Polizei ausnahmsweise einmal nicht nach dem Verursacher, sondern nach einem noch unbekannten Geschädigten eines Unfalles:

Am Freitagnachmittag des 19.02.2021, gegen 14.45 Uhr, befuhr eine 20-jährige Frau aus Langenfeld, mit einem silbergrauen PKW Opel Adam den Winkelsweg in Langenfeld, aus Richtung Berghausener Straße kommend, in Fahrtrichtung Wiescheid. In Höhe der Kreuzung Immigrather Straße konnte sie ihren Wagen nicht mehr rechtzeitig stoppen, als ein vorausfahrender LKW verkehrsbedingt bremste. Der Adam rutschte unter das Heck des weißen LKWs mit Mettmanner Kennzeichen. Dabei wurde der Opel insbesondere im Bereich der Motorhaube deutlich beschädigt (ca. 1.500,- Euro). Welcher Schaden am weißen LKW entstand, ist aktuell noch unbekannt, denn dessen Fahrerin oder Fahrer setzte die Fahrt in Richtung Wiescheid fort, ohne erneut zu stoppen und eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.

--- Hinweise und Tipps der Polizei ---

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

- Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten Polizeidienststelle (auch über Notruf 110).

- Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort.

- Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren. Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind.

- Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf.

- Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg versprechend.

- Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten.

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann - Polizeipressestelle - Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010 Telefax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

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