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Bundespolizeidirektion München: Gehbehinderter Mann wird Opfer eines Trickdiebstahls

SymbolfotoBundespolizei_StreifeBahnhof.jpg

Regensburg (ots)

Bisher unbekannte Täter haben am Samstagnachmittag (31. Juli) einen 64-Jährigen am Bahnhof Regensburg erfolgreich abgelenkt um ihn zu bestehlen. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Gegen 14:00 Uhr hob der gehbehinderte 64-Jährige in der Bahnhofshalle 600 Euro ab und legte seine Geldbörse in den mitgeführten Stoffbeutel. Anschließend ging er zur Bahnhofsbuchhandlung. Am Eingang wurde der Regensburger von einem jungen Mann angebettelt. Der 64-Jährige übergab dem Mann einen kleinen Betrag. Jetzt gesellte sich eine junge Frau mit Kind dazu. Das Paar verwickelte den 64-Jährigen in ein Gespräch. Der Regensburger hielt gerade seine Geldbörse in der Hand, als er von hinten eine Hand bemerkte, die an seinen Geldbeutel griff und die soeben abgehobenen 600 Euro aus der Geldbörse zog. Anschließend bemerkte der Bestohlene, wie eine junge Frau davonlief. Das Paar stand noch bei dem 64-Jährigen, entfernte sich jedoch dann, nachdem die Frau den 64-Jährigen in den mitgeführten Rucksack schauen ließ.

Das Paar mit Kind wird wie folgt beschrieben: - Der Mann war circa 180 cm groß, 30 Jahre alt, schwarze kurze wellige Haare, normale Statur.

- Die Frau war 170 bis 175 cm groß, 30 Jahre alt, schwarze schulterlange glatte Haare, mollig, führte einen dunklen Rucksack mit sich.

- Das Kind wird auf 6 bis 7 Jahre geschätzt, war extrem dünn, trug ein braunes Kleid und hielt ein Stofftier im Arm.

- Die Familie sprach gebrochen deutsch.

Die Personenbeschreibung der jungen Frau, die davonlief: - circa 160 cm, 18 Jahre alt, schlank, braune gewellte Haare, rotes Oberteil, lange blaue Jeans.

Die Bundespolizei Regensburg hat Ermittlungen wegen besonders schweren Fall des Diebstahls aufgenommen. Hierzu werden auch Videoaufzeichnungen ausgewertet. Sachdienliche Hinweise werden an die Bundespolizei Waldmünchen über die Telefonnummer 09972 9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de erbeten.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang:

- Nehmen Sie immer nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen.

- Hantieren Sie nie offen mit Bargeld.

- Seien Sie wachsam, wenn Sie am Geldautomaten Geld abheben. Lassen Sie sich zum Beispiel dabei niemals in ein Gespräch verwickeln oder auf andere Weise ablenken.

Rückfragen bitte an:

Sylvia Hieninger Pressesprecherin Bundespolizeiinspektion Waldmünchen An der Walk 3 | 93449 Waldmünchen Telefon: 09972 94 08 106 E-Mail: bpoli.waldmuenchen.controlling@polizei.bund.de

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen verrichten ihren Dienst am Inspektionssitz in Waldmünchen sowie in den nachgeordneten Bundespolizeirevieren Furth i. W. und Regensburg (Bahnhof). Der Zuständigkeitsbereich der Dienststelle umfasst die Landkreise Cham, Schwandorf, Amberg-Sulzbach, Regensburg, Neumarkt und Kelheim sowie die kreisfreien Städte Regensburg und Amberg. Zu den Kernaufgaben der Inspektion gehören die Binnengrenzfahndung und die Gewährleistung der Sicherheit von Bahnreisenden. Die Waldmünchener Bundespolizisten bekä¬mpfen grenzüberschreitende Kriminalität in enger Zusammenarbeit mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie dem Zoll. Im bahnpolizeilichen Aufgabenbereich ist die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen zuständig für Gefahrenabwehr und Strafverfolgung auf den Bahnlinien und Bahnhöfen der südlichen Oberpfalz.

, übermittelt durch news aktuell

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München

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