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Bundespolizeidirektion München: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr am Bahnhof Prien

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Prien (ots) -

Bundespolizei sucht Zeugen

Die Rosenheimer Bundespolizei sucht Zeugen, die am Dienstag (28. Juni) einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr am Bahnhof in Prien beobachtet haben. Nachdem ein unbekannter Täter einen Müllauffangbehälter ins Gleis geworfen hatte, schleuderte ein durchfahrender Zug den metallischen Gegenstand auf den Bahnsteig. Glücklicherweise wurden bei der höchst gefährlichen Aktion keine Personen verletzt.

In den Mittagsstunden erhielt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim den Hinweis, dass es am Priener Bahnhof gegen 11:40 Uhr bei der Durchfahrt eines Zuges zu einem lauten Knall gekommen sei. Ein durchfahrender Railjet habe etwa 50 Meter vor Ende des Bahnsteigs einen metallischen Gegenstand durch die Luft geschleudert. Als dieser auf dem Bahnsteig 2 landete, wurden zum Glück keine Passanten oder Fahrgäste verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich um einen etwa ein Meter hohen und 40 Zentimeter breiten Auffangbehälter eines Mülleimers. Eine Absuche am Bahnhof ergab, dass der Behälter von einem Mülleimer am anderen Bahnsteig stammen könnte.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/8026-2102 zu melden.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München


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