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Bundespolizeidirektion München: Migranten laufen auf Gleisen - der Lebensgefahr wohl nicht bewusst / Bundespolizei nimmt drei Afrikaner auf Höhe Flintsbach in Gewahrsam

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Flintsbach / Rosenheim (ots) -

Am Freitagmorgen (1. Juli) hat der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Kufstein und Rosenheim kurzzeitig eingestellt werden müssen. Der Grund: Mehrere Personen befanden sich in diesem Abschnitt im Gleisbereich. Wie sich herausstellte, handelte es sich um drei afrikanische Migranten, die auf den Gleisen liefen.

Die Rosenheimer Bundespolizei wurde von der Notfallleitstelle der Bahn über Personen auf der Bahnstrecke informiert. Auf Höhe des Haltepunkts Flintsbach trafen die alarmierten Bundespolizisten auf einen Mann und zwei Frauen. Offenbar hatten diese die Schienen als Orientierung genutzt. Ersten Erkenntnissen zufolge sind sie von Österreich aus zu Fuß über die Grenze nach Deutschland gelaufen. Dass sie sich mit ihrem Marsch entlang der Gleise in Lebensgefahr begeben hatten, war ihnen wohl nicht bewusst.

Bei der anschließenden Personenkontrolle konnte sich keiner von ihnen ausweisen. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um einen 22-jährigen Mann aus Guinea und zwei 18-jährige Frauen aus Burundi. Alle drei wurden jeweils wegen illegaler Einreise angezeigt und anschließend einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet.

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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München


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