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Bundespolizeidirektion München: Diverse Körperverletzungen bei der An- bzw. Abreise zur Wiesn: Bierflaschenwurf an der Hackerbrücke

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München / Lkr. Starnberg (ots) -

Am Sonntag (25. September) hatte die Bundespolizei u.a. mit mehreren Körperverletzungsdelikten, die sich bei der An- und Abreise zum 187. Oktoberfest ereigneten, zu tun.

* Bierflaschenwurf an der Hackbrücke:

Völlig arglos wartete eine 19-jährige Wiesnbesucherin gegen 01:30 Uhr am S-Bahnsteig der Hackerbrücke auf ihre Bahn, als die Unterföhringerin von oben eine Glasflasche auf den Kopf traf. Sie erlitt eine stark blutende Platzwunde. Erste Ermittlungen ergaben, dass eine Glasflasche von einem/einer Unbekannten von Hackerbrücke Richtung Bahnsteig geschleudert worden war. Aufgrund der Tatörtlichkeit am Treppenabgang und den Erkenntnissen der Kameraaufzeichnungen vom Bahnsteig, gilt ein zufälliges Herunterfallen als äußerst unwahrscheinlich. Die 19-Jährige kam zur Versorgung in ein Münchner Krankenhaus, wo die Platzwunde genäht und eine Gehirnerschütterung diagnostiziert worden war. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Die Bierflasche konnte vor Ort sichergestellt werden. Die Ermittler erhoffen sich, im Rahmen der Spurenauswertung Erkenntnisse zu einem/einer möglichen Tatverdächtigen zu erlangen. Zudem werden Zeugen, die Hinweise zum Tatablauf oder möglichen Tätern geben können gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter der Rufnummer 089 / 515550 - 1111 zu melden. Hinweis: Die Bundespolizei bittet im Umgang mit Glasflaschen und Gläsern an Orten die stark frequentiert sind, besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Mitnahme derartiger Gegenstände auf den Bahnsteig der Hackerbrücke oder in S-Bahnen ist unzulässig. Besser ist es, Flaschen oder Gläser rechtzeitig zu entsorgen oder gar nicht erst mitzunehmen. Auch eine achtlos abgestellte Flasche kann - wie auch die Verletzung der 19-Jährigen zeigt - schnell zur Gefahr werden.

* Streit in S8 bei Weßling:

Gegen 16 Uhr kam es in einer S8 vor dem Bahnhof Weßling, Lkr. Starnberg, zu einem Streit zwischen einem Fahrscheinkontrolleur und zwei Afghanen. Eine 33-jährige Reisende, die für den neunjährigen Sohn keinen Fahrschein hatte, wollte sich gegenüber den DB-Mitarbeitern nicht ausweisen. Nach dem Ausstieg in Weßling schubste die Afghanin einen 37-jährigen Kontrolleur gegen den von ihr mitgeführten Kinderwagen. Dabei fiel die Handtasche der 33-Jährigen zu Boden. Der Fahrscheinkontrolleur hob diese auf, gab sie der Frau jedoch nicht zurück. Zunächst versuchte die 33-Jährige dem Mann die Tasche gewaltsam zu entreißen, schlug dem Prüfschaffner dazu in die Rippen und gegen die Schulter. Auch der zweite Sohn, ein 13-Jähriger, attackierte den Mann körperlich. Um eine weitere Eskalation und körperliche Angriffe zu vermeiden, gab er die Tasche zurück. Daraufhin entfernte sich die Frau. In der Bahnsteigunterführung konnten die Kontrolleure die Frau an- und bis zum Eintreffen der Bundespolizei festhalten. Gegen sie wird nun wegen Körperverletzung und Leistungserschleichung ermittelt. Der Kontrolleur erlitt keine sichtbaren Verletzungen.

* Urinieren auf der Hackerbrücke:

Gegen 18:15 Uhr beobachten Bundespolizisten einen 23-jährigen Deutschen, der an der stark frequentierten Hackerbrücke sein Glied entblößte und urinierte. Mindestens eine unbekannte Person hatte der Mann aus Reichersbeuern, Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen, dabei mit einem Urinstrahl getroffen. Wegen Körperverletzung und exhibitionistischer Handlung wird der stark Alkoholisierte nun angezeigt.

* Maßkrugwegnahme eskaliert:

Kurz nach 22 Uhr kam es auf der Hackerbrücke zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 31-jähriger Deutscher sollte seinen mitgeführten Glas-Maßkrug vor dem Abgang an der Treppe zum Bahnsteig abgegeben. Er verweigerte gegenüber einem Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit die Herausgabe. Nach ersten Schlägen auf den Arm des Security folgten weitere in dessen Gesicht. Gegen den mit 1,76 Promille Alkoholisierten aus Ramersdorf wird nun von der Bundespolizei wegen Körperverletzung ermittelt.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München

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