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Bundespolizeidirektion München: Haft-Finale statt Wiesn-Endspurt / Bundespolizei fasst flüchtigen Häftling

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Rosenheim / A93 / Kiefersfelden (ots) -

So hat sich ein Italiener seine Rückkehr nach Deutschland höchst wahrscheinlich nicht vorgestellt: Statt mit dem Bus nach München zum Wiesn-Endspurt zu fahren, musste er mit dem Bundespolizei-Shuttle nach Bernau am Chiemsee zu seinem eigenen Haft-Finale. Seit über fünfeinhalb Jahren wurde der flüchtige Häftling mit einem Haftbefehl gesucht. Bei der Grenzkontrolle auf der A93 fand seine Flucht am Sonntag (2. Oktober) ein Ende.

Die Bundespolizisten überprüften in der Kontrollstelle nahe Kiefersfelden den Ausweis des italienischen Staatsangehörigen. Der Mann war Insasse eines in Italien zugelassenen Reisebusses. Wie die Beamten mithilfe seiner Personalien herausfanden, befand sich der als gewalttätig eingestufte 43-Jährige auf der Flucht. Die Staatsanwaltschaft in München hatte bereits 2017 einen Haftbefehl gegen ihn erlassen. Zuvor war der 2015 vom Münchner Amtsgericht wegen Diebstahls verurteilte Straftäter in der Justizvollzugsanstalt Nürnberg inhaftiert. Dort hätte er einen Freiheitsentzug von insgesamt 19 Monaten verbüßen müssen. Doch nachdem er einen Teil der Strafe "abgesessen" hatte, war es ihm gelungen, zu flüchten und sich ins Ausland abzusetzen.

Der gesuchte Italiener ließ sich widerstandslos von der Rosenheimer Bundespolizei festnehmen. Er wurde in die Bernauer Hafteinrichtung gebracht, wo er die Restfreiheitsstrafe von 193 Tagen anzutreten hatte.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf ________________________________________________ Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München

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