Rubrik auswählen
München
Alle Meldungen in der Übersicht
In Kooperation mit: Polizei Presse

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei stoppt Jugendlichen mit über einem Kilogramm illegaler Feuerwerkskörper im Rucksack

20220930_SichergestellteFeuerwerkskörper.jpeg

Furth im Wald (ots) -

Am Freitagnachmittag (30. September) haben Bundespolizisten in Furth im Wald einen Jugendlichen mit über einem Kilogramm Pyrotechnik im Rucksack erwischt. Der 17-Jährige war mit seinem Moped nach Tschechien gefahren und hatte sich dort die Böller gekauft.

Gegen 16:30 Uhr kontrollierten Bundespolizeifahnder einen 17-jährigen Mopedfahrer in Furth im Wald in der Böhmerstraße. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie in den Rucksack des Teenagers schauten: insgesamt rund 1,2 Kilogramm in Deutschland nicht zugelassener Feuerwerkskörper waren darin verstaut.

Die Bundespolizisten stellten die Knallkörper sicher. Eigenen Angaben zufolge hatte der 17-Jährige die Ware in Tschechien gekauft.

Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und informierte das zuständige Jugendamt. Nach Verständigung der Mutter durfte der Jugendliche wieder nach Hause fahren.

Die Bundespolizei Waldmünchen warnt vor verbotenen Feuerwerkskörpern:

Nicht zugelassenes Feuerwerk ist um ein Vielfaches gefährlicher als geprüfte Pyrotechnik. Die gesundheitlichen Folgen von illegalem Feuerwerk können enorm sein - bis hin zum Verlust von Gliedmaßen.

Der Besitz und die Einfuhr von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern ist in Deutschland verboten. Die Verstöße gegen das Sprengstoff- oder Zollrecht können mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft bzw. mit einer Geldbuße belegt werden. Der Strafverfolgung schließt sich die kostenpflichtige Entsorgung beschlagnahmter Feuerwerkskörper an.

Weitere Informationen unter: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/Service/Mediathek/Downloads/pyrotechnik_flyer_file.pdf?__blob=publicationFile&v=5

Rückfragen bitte an:

Sylvia Hieninger Bundespolizeiinspektion Waldmünchen An der Walk 3 | 93449 Waldmünchen Polizeihauptkommissarin Telefon: 09972 9408-106 E-Mail: bpoli.waldmuenchen.controlling@polizei.bund.de

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen verrichten ihren Dienst am Inspektionssitz in Waldmünchen sowie in den nachgeordneten Bundespolizeirevieren Furth i. W. und Regensburg (Bahnhof). Der Zuständigkeitsbereich der Dienststelle umfasst die Landkreise Cham, Schwandorf, Amberg-Sulzbach, Regensburg, Neumarkt und Kelheim sowie die kreisfreien Städte Regensburg und Amberg. Zu den Kernaufgaben der Inspektion gehören die Binnengrenzfahndung und die Gewährleistung der Sicherheit von Bahnreisenden. Die Waldmünchener Bundespolizisten bekämpfen grenzüberschreitende Kriminalität in enger Zusammenarbeit mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie dem Zoll. Im bahnpolizeilichen Aufgabenbereich ist die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen zuständig für Gefahrenabwehr und Strafverfolgung auf den Bahnlinien und Bahnhöfen der südlichen Oberpfalz.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München

Unser Newsletter für deinen Wochenstart

Lokale Nachrichten, Events und Termine auf einen Blick? Mit unserem kostenlosen Newsletter zum Wochenstart erfährst du, was in München und Umgebung los ist. Zur Newsletter-Anmeldung
Illustration Newsletter Anmeldung

Weitere beliebte Themen in München