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Bundespolizeidirektion München: In Zugtoilette versteckt / Bundespolizei nimmt Somalier fest

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Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Donnerstag (10. Juni) am Rosenheimer Bahnhof zwei Somalier festgenommen. In einem Regionalzug hatten sie versucht, sich in der Toilette vor den Beamten zu verstecken. Dafür hatten die beiden Männer offenbar ihre Gründe.

In den Mittagsstunden überprüften Bundespolizisten die Reisenden in einem Zug, der regelmäßig von Kufstein nach Rosenheim verkehrt. Zwei somalische Staatsangehörige hielten sich in der Zugtoilette versteckt. Schnell wurde den kontrollierenden Beamten klar, warum sie sich verborgen gehalten hatten. Die 23 und 24 Jahre alten Männer waren nicht nur ohne gültiges Ticket, sondern auch ohne Einreisepapiere unterwegs. Zudem hatten beide schon einmal versucht, unerlaubt nach Deutschland zu gelangen und waren nach Österreich zurückgewiesen worden. Der Ältere war laut seiner mitgeführten Dokumente erst vor Kurzem aus einer österreichischen Haftanstalt entlassen worden.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat die jungen Männer jeweils wegen ihres illegalen Einreiseversuchs, Erschleichens von Leistungen und Betrugs angezeigt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde den Somaliern die Einreise verweigert und sie mussten das Land nur wenige Stunden nach ihrer Festnahme wieder verlassen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

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